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Arbeits- und Zwischenzeugnisse: Ihre Visitenkarte.


Jeder Arbeit­nehmer hat während oder nach dem Ablauf seines Anstellungsverhältnisses das Recht, von seinem Arbeitgeber eine Bewertung seiner Leistungen zu erhalten. Falls dieses Arbeits- oder Zwischenzeugnis nicht den rechtlichen Vorgaben entspricht, unvollständig oder gar schlecht ist kann man Änderungen verlangen und dies sogar notfalls einklagen. So weit muss es jedoch nicht kommen.

In der Regel stellt ein Unternehmen ein positives Zeugnis aus, in dem neben der Auflistung der einzelnen Tätigkeiten auch die entsprechenden fachlichen Leistungen sowie die soziale Kompetenz des oder der Angestellten erwähnt wird.

Dort gibt es zwar keine klassischen Schulnoten von 1-6. Jedoch sind diese manchmal sowie mehr oder weniger geschickt in Bewertungen wie diesen versteckt:

FormulierungBedeutung
"zur vollsten/höchsten Zufriedenheit"sehr gut
"stets zur vollen Zufriedenheit"gut
"stets zur Zufriedenheit"befriedigend
"zur Zufriedenheit"ausreichend
"stets bemüht"mangelhaft bis ungenügend

Schon anhand dieser Formulierungen sehen Sie, wie wichtig es ist, Ihr Zwischen- oder Arbeitszeugnis genau zu prüfen und den Arbeitgeber dann ggfs. aufzufordern, einzelne Passagen oder Begriffe zu überarbeiten und zu verbessern.

Jedes Arbeitszeugnis ist ein persönliches Statement und eine Visitenkarte für Sie und das, was Sie leisten könn(t)en.

Achten Sie deshalb immer ganz genau auf die Inhalte und akzeptieren Sie nicht einfach Bewertungen oder Formulierungen über Tätigkeiten, von denen Sie wissen, dass Sie sie weitaus besser erledigt haben als vom Arbeitgeber beschrieben.

Auf Ihren Wunsch hin unterstütze ich Sie gerne bei der Prüfung Ihres Zwischen- oder Arbeitszeugnisses oder schreibe für Sie oder Ihren Arbeitgeber auch gerne einen Vorschlag, der dann als Grundlage für Ihr offizielles und positives Zeugnis verwendet werden kann.

Fragen dazu beantworte ich gerne unter

Guido Danek