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Bewirbdich.ch - News


An dieser Stelle sowie im Archiv finden Sie wöchentlich neue Beiträge zur Berufs- und Arbeitswelt und natürlich zu allem, was mit dem Thema Bewerbung zusammenhängt.

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Bewerbungen per Post sind out, man bewirbt sich nur noch online.

Neben dem Versand Ihrer Unterlagen per Mail oder Firmenformular spielen Social Media-Profile, Blogs sowie eigene Bewerbungs-Homepages dabei eine erhebliche Rolle beim Bewerbungs- und Bewertungsprozess.

Eine Bewerbungs-Homepage ist eine Webseite im Internet, die Ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen in ansprechender Weise präsentiert, grundlegende Informationen zu Ihrer Person enthält und mit Ihren übrigen online-Profilen (LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter etc.) verlinkt ist.

Meist - und soweit diese Domainadresse noch nicht vergeben ist - setzt sie sich aus Ihrem eigenen Vor- und Zunamen zusammen. Andere gehen natürlich auch.

Achten Sie dabei neben einer guten Aufteilung (Nutzerfreundlichkeit) und ansprechenden Fotos vor allem auf ein nettes Layout und fehlerfreien Text. Die Inhalte auf sämtlichen Portalen sollten dabei identisch sein.

Sämtliche Seiten, auf denen Sie zu sehen sind, haben das Ziel, Sie ins rechte Licht zu rücken.

Fotos mit Schirmchendrinks habe darauf also nichts zu suchen.

Wenn Sie sich für eine Bewerbungs-Homepage interessieren können Sie sich gerne an mich wenden.

Ich erstelle sie Ihnen dann anhand Ihres Lebenslaufs, Ihren Fotos, Zeugnissen, Aus- und Fortbildungen sowie nach einem persönlichen Gespräch ganz individuell für Sie.

Sie möchten sich beruflich verändern, sind aber bei Bewerbungen nicht mehr auf dem neusten Stand?

Dann gibt es einiges zu beachten:

Zum Beispiel, dass Ihr Lebenslauf (CV) das zentrale Dokument Ihrer Bewerbung ist und nicht mehr unbedingt tabellarisch nach Jahren, sondern auch nach Themen, Branchen, Berufserfahrungen aufgeteilt werden kann. Aufgeschlossene HR-Leser werden es Ihnen danken.

Wenn Sie international tätig sind oder es gerne sein möchten, sollten Sie den CV zumindest in einer weiteren Sprache parat zu haben.

Denken Sie bitte auch immer an ein sehr gutes Foto, auf dem Ihre Qualitäten zu erkennen sind.

Ob ein Motivationsschreiben gewünscht ist, steht in der Stellenanzeige. Manche Unternehmen verzichten zunächst darauf, fordern es aber an, wenn Sie in die engere Wahl kommen. Bereiten Sie sich mit Notizen darauf vor.

Ob Ihre Bewerbung getrennt nach Lebenslauf, Motivation und Zeugnissen aufgeteilt oder in einer kompletten Datei verschickt werden muss steht ebenfalls in der Ausschreibung. Viele Unternehmen bieten hierzu auf ihren Webseiten Formulare an, über die Sie sich direkt bewerben können.

Stellensuchende sollten zudem auf LinkedIn oder Xing präsent sein, ohne dies jedoch explizit zu erwähnen. Dort gibt es spannende Kontakte und Firmen, die gezielt nach geeigneten Mitarbeiter/Innen suchen.

Ein eigenes berufliches Profil kann deshalb nicht schaden und erhöht deutlich Ihre Jobchancen.

Du warst bereits fleissig schnuppern, hast ein Praktikum absolviert und im Internet Infos über Berufe gesammelt, die Dich interessieren.

Trotzdem bist Du Dir unsicher, welcher davon der Richtige ist.

Das sollte Dich jedoch nicht davon abhalten, Dich gleich für mehrere Lehrstellen zu bewerben.

Immerhin erhöht das Deine Chancen auf positive Rückmeldungen bzw. Einladungen zu Vorstellungsgesprächen oder Tests, die Du dazu nutzen kannst, noch intensiver in die Jobs und Dich selbst einzutauchen.

Um am Ende die richtige Entscheidung zu treffen.

Damit es soweit kommt, musst Du Dir jedoch vorher genau überlegen, wie Du Dich bewirbst.

Oft heben sich Lehrstellenbewerbungen nämlich kaum voneinander ab.

Standardtexte und Einheitsoptik sind immer noch an der Tagesordnung. Die Persönlichkeit, das ganz Besondere an einem jungen Menschen, sein grosses Interesse und Herzblut für genau diesen Beruf, bleiben dabei oft auf der Strecke.

Versetze Dich mal in die Situation eines Pflegeheimleiters, der 120 fast identische Bewerbungen für eine Lehrstelle als Pflegefachfrau anzuschauen hat.

Für wen würdest Du Dich da entscheiden?

So schade das auch ist:

Für Dich ist das eine grosse Chance, Dich mit Deiner Bewerbung von Anderen abzuheben - auch von Deinem besten Kollegen, der vielleicht sogar ein Konkurrent von Dir ist.

Bewirb Dich deshalb nicht nur - sondern werbe aktiv für Dich!

Mieses Arbeitsklima, gemeine Kollegen, ein Aufgabengebiet, das Sie unterfordert, schlechtes Gehalt:

Unzufriedenheit im Job kann viele Gründe haben - schlägt aber auf Dauer eindeutig auf die Psyche.

Frust, körperliche Symptome, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Depression und Burnout können die Folge sein.

Daran müssen Sie unbedingt etwas ändern. Wenn Sie die Dinge, die Sie stören, nicht ansprechen, werden nur wenige Ihrer Mitarbeiter/Innen oder Vorgesetzten erkennen, dass (mit Ihnen) etwas nicht stimmt.

Bitten Sie deshalb um ein persönliches Gespräch. Aber bereiten Sie es gut vor:

Sorgen Sie dafür, dass Sie dabei mit dem Chef alleine sind. Bereiten Sie sich gut vor und zeigen Sie ihm durch Ihre Körperhaltung und Blicke, dass Sie es ernst meinen. Verzichten Sie auf Schuldzuweisungen. Zeigen Sie anhand von Beispielen sowie mit guten Argumenten auf, was man - vielleicht sogar Sie selbst - an anderer Stelle besser machen kann.

Befürchten Sie nicht, dass Sie anschliessend als Nörgler oder Weichei dastehen und sich dadurch ins Abseits befördern, sondern vertreten Sie Ihre Meinung. Es tut Ihrem Selbstwertgefühl gut.

Ihrem Chef vielleicht auch.

Falls das anschliessend doch passiert, ist er entweder nicht fähig oder bereit dazu, sich in Sie hineinversetzen oder etwas ändern zu wollen.

Dann ist es tatsächlich nicht das richtige Unternehmen für Sie.

Der Arbeitsmarkt gibt oft nicht viel her, erst recht nicht in diesen Zeiten.

Die Folge ist, dass viele Menschen fast täglich auf passende Stellenanzeigen warten und sich dann gemeinsam darauf stürzen.

Die Personaler freuen sich anschliessend über eine Flut von Bewerbungs-Dossiers, in der auch Sie gespannt, oft aber auch erfolglos, mitschwimmen.

Damit Sie sich auch abseits dieses Wettbewerbs zeigen und neue Kontakte knüpfen können, sind Initiativ- und Blindbewerbungen, aber auch der Griff zum Telefon, gute Möglichkeiten, nicht-öffentliche Stellenangebote oder Jobs, die in einer Firma durch Krankheit, Rente, Stellenwechsel, Ausbau/Umbau etc. frei werden, zu ergattern.

Die Initiativbewerbung ist dabei ähnlich ausgebaut wie eine normale Bewerbung und enthält neben einem interessanten Lebenslauf die Zeugnisse und ein knackiges Motivationsschreiben. Richten Sie sie am besten an eine bestimmte Person, die Sie von Ihrer Mitarbeit in einem bestimmten Arbeitsbereich oder von der Übernahme einer Spezialaufgabe überzeugen.

Die Blindbewerbung ist weitaus kürzer gehalten und eher für Massenbewerbungen geeignet. Oft muss darin nur die Zieladresse ausgetauscht werden. Der Lebenslauf wird bei Interesse nachgeschickt.

ÜBRIGENS WERDEN WEIT MEHR ALS DIE HÄLFTE ALLER TATSÄCHLICH OFFENEN STELLEN DURCH INITIATIV- ODER BLINDBEWERBUNGEN BESETZT.

Ein guter Grund für Sie, ebenfalls aktiv zu werden. :)

Schon wieder eine Absage, die Sie nicht verstehen und Sie weiter nach unten zieht.

Woran liegt`s?

Das wird Ihnen möglicherweise niemand sagen.

Also fangen Sie bei sich selbst an und seien Sie dabei kritisch mit sich selbst.

  • Hebt sich Ihre Bewerbung optisch und inhaltlich von anderen ab oder geht sie im Einheitsgrau vieler langweiligen und statischen Dossiers unter?
  • Betont Sie Ihre fachlichen Stärken, Wünsche, Hoffnungen und Talente genau an der richtigen Stelle?
  • Zeigt Sie Individualität und gibt sie gezielt Einblicke in Ihre persönlichen, für die Stelle wichtigen, Stärken?

  • Benutzen Sie immer noch Text-Phrasen oder Lebenslauf-Vorlagen aus dem Internet, die Personaler schon 1000mal gesehen haben?
  • Haben Sie die Stellenanzeige genau gelesen?
  • Sind Sie auf das, was das Unternehmen wünscht, konkret eingegangen?
  • Haben Sie Ihre Unterlagen so verschickt, wie das vorgegeben war?
  • Konnten Sie mit dem/der Verantwortlichen vorher sprechen und ihm/ihr dabei von Ihrem Interesse an der Stelle erzählen?

Bedenken Sie:

Bewerben heisst nicht nur werben für für sich selbst, sondern ist auch eine grosse Chance, sich mit seinen persönlichen Angeboten und Fähigkeiten auf eine Weise darzustellen, die Ihnen auch als Nummer 89 im Bewerberstapel einen Aha-Effekt und Aufmerksamkeit sichert.

Das wäre doch zumindest schon einmal ein guter Anfang. Meinen Sie nicht?

Home Office ist gut und hat Zukunft.

Zwar gibt es dafür sowohl Vorteile (Zeitersparnis, Flexibilität, reduzierte Kosten, bessere Work-Life-Balance), als auch Nachteile (Fehlen sozialer Kontakte, Motivation, Vermischung von Privat- und Berufsleben). Dennoch ist diese Arbeitsform nicht mehr wegzudenken.

Durch Home Office verändert sich aber auch die Rechtslage:

Wird es über einen längeren Zeitpunkt notwendig, ist dazu eine Vereinbarung (Arbeitsvertrag oder Einzelregelung) erforderlich, die Art und Umfang der Home Office-Tätigkeit nach Rechten, Pflichten, Risikofaktoren sowie nach Kriterien des Gesundheitsschutzes regelt:

Dazu gehören die:

  • Festlegung der Arbeits- und Ruhezeiten
  • Erreichbarkeit
  • Arbeitszeiterfassung
  • Einrichtung, Gestaltung und Ergonomie des Arbeitsplatzes
  • Ausrüstung mit Material und Geräten
  • Haftung
  • das Verhalten bei betrieblichen oder privaten Störungen

Verzichtet der Arbeitgeber auf diese Regelung, so ist er verpflichtet, seinen Angestellten eine Entschädigung für Material und Arbeitsgegenstände zu bezahlen (Art. 327 OR) oder sich anteilmässig (Auslagenersatz, Art. 327a OR) an Raumkosten wie Miete, Strom, Heizung, Telefon, Internet oder Fahrtkosten zu einem auswärtigen Büro zu beteiligen.

Für beide Seiten gibt es also eine Menge zu vereinbaren - bevor Sie mit dem Home Office beginnen.

Es sieht nicht gut aus am Arbeitsmarkt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es demnächst noch schlimmer wird und viele Unternehmen und Arbeitnehmer von Umstrukturierungen, Schliessungen, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit betroffen sein werden ist, gelinde gesagt, zumindest gegeben.

Schon heute habe ich täglich Kontakt zu Menschen aus vielen Branchen, Berufen, Funktionen und Altersgruppen, die deshalb verständlicherweise unruhig sind und sich an mich wenden.

Wie kann man am besten auf diese Situation reagieren?

Nun - zunächst einmal würde ich von Panik abraten. Die ist nicht angebracht. Die Sinne zu schärfen und die Situation da draussen und im eigenen Unternehmen zu beobachten, um daraus frühzeitig richtige Schlüsse zu ziehen aber auf jeden Fall.

Wenn Sie Ihre Situation so einschätzen, dass es eng wird mit Ihrer Anstellung, so empfehle ich Ihnen, Ihre Bewerbungsunterlagen, zumindest aber schon mal Ihren Lebenslauf, auf den neusten inhaltlichen und optischen Stand zu bringen. So können Sie rasch reagieren und gleichzeitig Vorsprung vor anderen Bewerbern generieren, zu denen möglicherweise auch Ihre eigenen Kollegen gehören.

Drittens: Auch wenn manche von Ihnen vor einer grossen Veränderung stehen: Bedenken Sie, dass der nächste berufliche Schritt immer der Wichtigste ist:

Überlegen Sie deshalb ganz genau, was Sie im Falle des Falles wo, bei wem und mit wem tun möchten und handeln Sie dann entsprechend.

Arbeits- oder Zwischenzeugnisse sind wichtige Bestandteile jeder Bewerbung.

Arbeitgeber sind verpflichtet, jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin auf Verlangen - bei kurzer Anstellungszeit reicht auch eine Arbeitsbestätigung - ein entsprechendes Dokument auszustellen. Aus trifftigem Grund muss er es zudem korrigieren.

Achten Sie deshalb darauf, diese immer, wenn Sie den Arbeitsplatz wechseln, einzufordern und Ihre Unterlagen vollständig zu haben.

Es erst nach Jahren vom ehemaligen Arbeitgeber zu verlangen ist oft schwer, da die ehemals handelnden Personen vielleicht gar nicht mehr im alten Unternehmen tätig sind.

Referenzen mit Angabe des Namens sowie der Firma, Funktion, Rufnummer und Mailadresse einer Person veredeln hingegen jede Bewerbung.

Die Fürsprecher - mindestens 3, idealerweise Chefs und Vorgesetzte, Auftraggeber, Partnerunternehmen - sollte man allerdings sorgsam auswählen. Also bitte möglichst keine Verwandten oder Freunde nehmen.

Verweisen kann man auf Referenzen im Motivationsschreiben/Bewerbungsbrief, mitten im oder am Ende eines Lebenslaufs oder durch separate, ca. 1-seitige Referenzschreiben als Extra-Dokument.

Wichtig:

Holen Sie vorher das Einverständnis jeder Person ein und kündigen Sie ihr frühzeitig an, dass mit einem Anruf zu rechnen ist. Sie wird dann nicht auf falschem Fuss erwischt.

Eine Bewerbung ist mehr oder weniger schnell geschrieben.

Und dann?

Im besten Fall schaut sich die ein HR Spezialist oder der Verantwortliche des Bereichs an, in dem ein neuer Mitarbeiter gesucht wird.

Im ungünstigen Fall ein Personal-Assistent, der die Bewerbungen gleich vorsortiert.

Im schlimmsten Fall eine Software, die Ihre Dokumente mit dem Anforderungsprofil vergleicht und die Kandidaten mit den meisten Übereinstimmungen an relevanten Schlüsselwörtern herausfischt.

Zwar ist der Robot dabei unvoreingenommen: Alter, Herkunft, Abstammung, Aussehen sind ihm völlig egal. Zwischen den Zeilen lesen oder nach persönlichen Eigenschaften kann er aber nicht.

Aus dem Superkandidaten wird dann schnell eine Niete, wenn sich beim Vorstellungsgespräch - oder schlimmer - erst nach der Einstellung herausstellt, dass er mit seinem Charakter nicht in ein gut funktionierendes Team passt.

Leider passiert das immer noch sehr oft - mit oder ohne Robot.

Egal, auf wen Sie mit Ihrer Bewerbung treffen:

Passen Sie Ihren Lebenslauf/CV immer an die Stellenanzeige, das Unternehmen, seine Grösse und Branche, den zu besetzenden Arbeitsplatz und die dafür gewünschten Fähigkeiten an.

Nennen Sie darin, soweit vorhanden, möglichst viele der gewünschten Schlüsselqualifikationen, vergessen Sie aber auch nicht, dem Ganzen eine (Ihre) ganz persönliche Note zu geben.

Ein bisschen Mensch bleiben wollen wir doch, oder?

Corona stellt uns alle vor Herausforderungen und zwingt viele Unternehmen und Arbeitnehmer/Innen dazu, sich neu auszurichten und umzuorientieren.

Ein beruflicher Quereinstieg, der Wechsel in eine völlig andere Branche oder Tätigkeit, ist dabei gar nicht so selten.

Eine Erhebung der Online-Jobplattform Stepstone unter 17.000 Fach- und Führungskräften fand dazu Interessantes heraus:

53 % aller Befragten hatten sich bereits von ihrem ersten Beruf getrennt. Ein Viertel davon war mittlerweile in einem völlig anderen Berufsfeld als das tätig, in dem sie eine Ausbildung absolviert hatten.

Besonders interessant für Quereinsteiger sind die Sparten Personal, Logistik, Administration und Vertrieb, wobei für die Arbeitgeber vor allem Talent, Lebenserfahrung und weitere Soft Skills eine gewichtige Rolle spielen. Den Rest kann man lernen, beispielsweise on-the-job oder durch eine Zusatzausbildung. Damit eröffnen sich für viele Arbeitstätige oder -suchende interessante Perspektiven.

Zur Zeit tauchen bereits vermehrt Stellenanzeigen mit dem Vermerk „auch für Quereinsteiger geeignet“ auf.

Viele Unternehmen setzen dabei auf den Zeitgeist, Erfahrungen aus anderen Branchen und die Erkenntnis, dass viele Menschen im Laufe der Zeit Fähigkeiten an sich entdecken, die auch in einem völlig anderen Berufsfeld von Vorteil sind.

Quereinsteiger haben somit durchaus gute Chancen.

Also nur Mut :)

Diese Frage beim Bewerbungsgespräch kann Sie durchaus in Schwierigkeiten bringen. Falls Sie nicht gut darauf vorbereitet sind.

Natürlich will man sich bei einem Arbeitsplatzwechsel nicht verschlechtern. Lohnt es sich aber deshalb, ein höheres als das tatsächliche Gehalt anzugeben? Das wäre arglistige Täuschung.

In den meisten Fällen sind Unternehmen nicht berechtigt, Sie nach Ihrem Salär zu fragen. Gleichwohl kann das wichtig sein, um Rückschlüsse über Ihre bisherige Arbeitsleistung zu ziehen - etwa dann, wenn sich Ihr Einkommen aus einem Grundgehalt und einer erfolgsabhängigen Provision zusammensetzt.

„Normale“ Berufstätige sollten diese Frage - falls Sie dazu bereit sind - wahrheitsgemäss beantworten. Sie könnten in diesem Zusammenhang allerdings deutlich machen, dass ihr Lohn, gemessen an Ihrer Arbeitsleistung, zu niedrig ist und Sie deshalb eine neue Stelle suchen.

Eine elegante Lösung, und viel besser als eine Lüge, die sich von Anfang an belastend auf die Beziehung zu Ihrem neuen Arbeitgeber auswirkt.

Offene Stellen sind beim suchenden Unternehmen meist schon von-bis .. CHF taxiert. Danach könnten Sie durchaus fragen. Am Ende muss es für beide Seiten stimmen.

Legen Sie deshalb vor dem Vorstellungsgespräch auch für sich eine klare Untergrenze für Ihr Gehalt fest. Darunter geht nichts mehr.

Falls es dann nicht klappt: Schade.

Wenn es am Ende sogar ein wenig mehr ist - umso besser.

Haben Sie bislang häufig den Arbeitsplatz oder Beruf gewechselt?

Dann sieht das beim ersten Blick auf Ihren Lebenslauf sicher nicht gut aus.

Andererseits wird der Arbeitsmarkt immer flexibler und schnelllebiger. Der Wunsch nach Veränderung ist deutlich gestiegen, wobei das Alter, die Branche, aber auch die Unzufriedenheit mit dem Arbeitgeber oder mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten eine gewichtige Rolle spielen.

Erfahrene Personaler wissen das und schätzen Flexibilität und berufliche Neugierde in einem gewissen Masse durchaus.

Dennoch ist es ratsam, zu häufige Stellenwechsel (Stichwort: Laufbahnplanung) zu vermeiden.

Sie lassen Raum für Spekulationen und Verantwortliche daran zweifeln, ob Sie der/die Richtige für den Job sind, bzw. ob man langfristig mit Ihnen planen kann.

Es sei denn, Sie erklären das in Ihrer Bewerbung.

Hinweise im Motivationsschreiben / Lebenslauf („Neuorientierung“, „befristete Anstellung“, „Konkurs“, „Kündigung“, „Ende des Projektes“) können dazu sehr gut dienen.

Werden Sie beim Vorstellungsgespräch dazu befragt - bitte gut darauf vorbereiten -, achten Sie bitte darauf, dass sich Ihre Angaben mit Ihrem Lebenslauf und Ihren Zeugnissen decken, in denen Sie vielleicht trotz kurzer Anstellungszeit sehr positiv beschrieben wurden.

So können Sie auch als Job-Hopper überzeugen und den nächsten - hoffentlich langfristigen - Schritt in Ihrer Karriere machen.

Schirmchen-Drink oder Lebenslauf?

Die meisten von uns verbringen den Grossteil ihrer Onlinezeit auf Social Media Seiten wie Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing & Co.

Die Einen nutzen sie für Landschaftsfotos, Posings oder Schirmchen-Drinks, andere ausschliesslich für berufliche oder Marketing-Zwecke, wodurch sie einen deutlichen - in der Regel kostenlosen - Vorsprung gegenüber denen generieren, die ihre Stärken nicht im Web präsentieren.

Voraussetzung dafür ist, dass diese Profile:

  • professionell aufgebaut, gleichlautend und aktuell sind
  • Ihre Erfahrungen und Kenntnisse deutlich hervorheben
  • Sie sympathisch, fähig und vielseitig darstellen

Viele Firmen nutzen das Web dazu, um nach neuen Mitarbeitern zu suchen oder um sich darüber zu informieren, wie sich Bewerber dort präsentieren. Natürlich schauen sie aber auch regelmässig darauf, was die Konkurrenz macht und verbessern sich laufend. Das gilt auch für Sie.

Achten Sie deshalb darauf, was Sie ins Netz einstellen. Pimpen Sie Ihre Profile auf und löschen Sie alles, was Ihnen bei einer Bewerbung schaden kann. Am besten stellen Sie es erst gar nicht ein.

Social-Media-Profile machen erst dann richtig Sinn, wenn Sie sich dort mit Menschen vernetzen, die in interessanten Branchen/Funktionen arbeiten, Entscheidungsträger oder Personaler sind.

Das ist zwar zeitaufwändig, kann aber sehr hilfreich dabei sein kann, sich am Arbeitsmarkt richtig zu positionieren.

Macht Ihnen der Job keinen Spass mehr?

Dann sollten Sie sich nach etwas Neuem umschauen. Frust, Langeweile oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten sind nämlich verdammt gute Gründe für einen Tapetenwechsel.

Der kann auch intern erfolgen, sollte jedoch sehr gut überlegt sein.

Vorteil:

Sie kennen das Unternehmen, seine Ziele, Werte sowie viele handelnde Personen bereits sehr gut und müssen niemand mehr etwas beweisen - nur sich selbst.

Nachteil:

Läuft bei der internen Bewerbung etwas schief, kann das die Zusammenarbeit mit dem jetzigen Team, anderen Mitarbeiter/Innen oder Ihrem Chef belasten - vor allem, wenn dieser nichts davon wusste.

Reden Sie also mit ihm, sobald Sie davon überzeugt sind, dass Sie den Beruf wechseln wollen und die entsprechende Eignung dafür besitzen. Niemand verliert gerne einen wertvollen Mitarbeiter. Wenn er Ihnen aber wohl gesonnen ist wird er Sie am Ende sogar dabei unterstützen.

Ebenso kann Ihnen ein guter Kollege/eine nette Kollegin aus der Abteilung, in die Sie wechseln möchten wertvolle Hilfe leisten und für Sie sprechen.

Ziehen Sie diese genauso mit ins Vertrauen wie die Personalabteilung, die Ihre Bewerbung absolut vertraulich behandeln wird, der Sie aber überzeugende Argumente dafür auf den Tisch legen müssen.

Fragen und Hilfe dazu gerne persönlich.

Grün ist die Farbe der Hoffnung.

Das wissen wir.

Wussten Sie jedoch, dass:

  • Grün zudem für Ehrgeiz, Lernbereitschaft, Wachstum und Gelassenheit steht?
  • Gelb die Farbe des Neids und Rot die Farbe der Kraft und Leidenschaft ist?
  • Grau Sicherheit und logisches Denken demonstriert?
  • Blau Vertrauen und Autorität ausstrahlt?
  • Weiss eine prägnante, exakte und saubere Arbeitsweise verkörpert?
  • Schwarz Eleganz und Seriosität vermittelt?
  • Braun geerdete Personen und traditionelle Werte repräsentiert?

Tatsächlich werden mit jeder Farbe bewusst oder unbewusst bestimmte Eigenschaften assoziiert - was bei privaten/geschäftlichen Anlässen oder bei Bewerbungsgesprächen eine gewichtige Rolle spielen kann.

Eine holländische Karriereplattform hat dazu eine Erhebung unter rund 3.000 erfolgreichen Bewerbern gemacht und sie zu ihren Farben beim Vorstellungsgespräch befragt.

Ergebnis: 81% wählten Blau, 72% davon auch Violett (Kreativität, starke Persönlichkeit). 69% entschieden sich für Schwarz, 56% für Grün und 32% für Gelb.

Jede Farbe hat positive oder negative Wirkungen, die man sich beim Bewerbungsgespräch zunutze machen kann. Für die Zusage zum neuen Job reichen sie aber alleine natürlich nicht aus.

Über das passende Outfit bei Bewerbungsgesprächen habe ich bereits kürzlich einen Beitrag geschrieben.

Sie finden ihn etwas weiter unten.

Die meiste Zeit unseres aktiven Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz.

Auftretende Konflikte sind dabei nicht immer leicht zu lösen: Immerhin sind wir soziale Wesen sind, die darauf angewiesen sind, in Gruppen akzeptiert zu werden.

Umso schlimmer ist es für Betroffene, wenn sie das Gefühl haben, am Arbeitsplatz ausgeschlossen („gemobbt“) zu werden, was in der Regel einen recht simplen, andererseits aber auch recht subtile Gründe haben kann:

Der „Simple“: Man hat die Ausgrenzung selbst zu verantworten. Dies einzugestehen, und die Gruppe dadurch umzustimmen, erfordert Grösse, ist aber machbar.

Der Subtile: Sie werden aus der Gruppe ausgeschlossen, ohne dass dies klar angesprochen wird. Kein Blickkontakt mehr, vorenthaltene Infos, gezielte Schikanen, abschätzige Bemerkungen etc. führen zu dem Gefühl, verachtet und ausgeschlossen zu sein. Hält dies lange an, macht es krank.

Menschen, die gemobbt werden, besitzen häufig wenig Selbstwertgefühl und können sich nicht wehren. Sie sollten aber den Mut aufbringen, ihren Arbeitgeber über die Situation aufzuklären und ihn bitten, sie abzustellen, was dieser tun muss.

Arbeitgeber sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, die Persönlichkeit ihrer Mitarbeitenden zu schützen und auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht zu nehmen. Ansonsten verletzt er seine Fürsorgepflicht, für die er ggfs. auch finanziell belangt werden kann.

Nach dem Vorstellungsgespräch hast Du wirklich gedacht, der Job sei Dir sicher.

Dann kommt die Gewissheit: Es hat nicht geklappt.

Enttäuschend ist das besonders, wenn man den Job unbedingt wollte und eigentlich der Überzeugung war, sich im Bewerbungsgespräch sehr gut präsentiert zu haben.

Nehmen Sie es dennoch sportlich: Alleine die Einladung zu diesem Gespräch zeigte schliesslich, dass die Firma von Ihren fachlichen Kompetenzen und von Ihrem Werdegang überzeugt war. Am Ende hat es eben nicht gereicht.

Zudem ist es so, dass Unternehmen meist mehrere Bewerber einladen. Vielleicht hatte Einer dabei ein Ass im Ärmel, gegen das Sie keine Chance hatten.

Fehlersuche kann dennoch nicht schaden:

Waren Sie pünktlich? Gut vorbereitet? Hatten Sie immer eine gute Antwort parat? Gab es Situationen, in denen Sie sich hätten besser verhalten können? War das Outfit dem Unternehmen und Job angemessen? Gab es andere Gründe?

Nachdenken darüber oder ein Anruf kann da Klarheit bringen - falls der Personaler sich Zeit für Sie nimmt. In jedem Fall unterstreichen Sie damit noch einmal Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit.

Die kommt vielleicht schneller zustande, als Sie denken: Tatsächlich treten viele die neue Stelle nämlich gar nicht erst an, oder man trennt sich wieder nach der Probezeit.

Es schadet also nicht, mit reizvollen Arbeitgebern in Kontakt zu bleiben.

Ins Fotostudio zu gehen ist immer ein bisschen so, als wenn man zum Zahnarzt geht.

Dennoch macht es Sinn, professionelle Bewerbungsfotos anzufertigen. Sie sagen oft mehr als tausend Worte und entscheiden massgeblich darüber, ob Sie in die engere Wahl kommen oder nicht.

Gute Bewerbungsbilder erzielen Aufmerksamkeit und Sympathie, strahlen Kompetenz und Humor und heben Sie von den Bewerbern ab, die keine oder schlechte Fotos mitgeliefert haben.

Fehlt nur noch das passende Studio oder ein Fotograf, der mit Ihnen besondere Bilder macht.

Ein Pilot vor einem Kleinflugzeug, ein Architekt unter einer Brücke, eine Sekretärin vor einem Gang mit Büros sind dabei sicher schöner anzuschauen als Fotos vor einer unifarbenen Studiowand.

Dies müssen Sie im Vorfeld abwägen, sich dann den passenden Partner suchen und ihm sagen, welche Qualitäten Sie von sich auf den Bildern sehen möchten. Ein guter Fotograf kann das.

Zum Fototermin ziehen Sie sich für den Job an, für den Sie sich bewerben möchten. Frisur und Blick sollten stimmen, auf Accessoires, übertriebenen Schmuck oder zu viel Make-up sollten Sie lieber verzichten.

Die Investition in Bewerbungsbilder (CHF 120-180), die Sie dann auch für Social Media Profile verwenden können, lohnt sich. Also bitte nicht am falschen Ende sparen.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft?

Hier einige Hinweise dazu:

Eine Führungspersönlichkeit sollte zunächst einmal eine klare Vision davon haben, wohin es gehen soll und wie bestimmte Ziele erreicht werden können.

Zudem sollte sie diese beharrlich verfolgen und so kommunizieren, dass ihr die Mitarbeiter/Innen wissentlich und willentlich folgen. Ein Chef, Manager oder Gruppenleiter muss also gleichzeitig in der Lage sein, seine Leute zu informieren, zu inspirieren und zu mobilisieren.

Seien Sie dabei integer und vertrauenswürdig. Handeln Sie ehrlich und fair. Hören Sie sich alle Meinungen an. Sammeln Sie sämtliche Informationen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Zollen Sie dort Anerkennung, wo Sie angebracht ist und verteilen Sie sie gut. Übernehmen Sie aber auch Verantwortung für Fehler, das schweisst zusammen.

Gute Anführer sind in der Lage, Ideen und Anregungen der Mitarbeitenden zu akzeptieren, aufzugreifen und ggfs. auch anzuwenden. Denken Sie dabei auch mal quer: Versuchen Sie Dinge zu sehen, die Andere nicht sehen (können), und beziehen Sie diese in Ihre Handlungen ein.

Sagen Sie den Ton an - aber treten Sie nicht wie ein Diktator auf. Reflektiertes Selbstbewusstsein und Selbstbeherrschung sind dabei enorm wichtig.

Und zeigen Sie im guten Sinne auch mal die Zähne:

Humor hat schliesslich noch keinem geschadet und vermittelt Menschlichkeit, die allen gut tut.

Je stärker der Teamgeist, desto leichter ist es, gesetzte Ziele zu erreichen.

Dagegen ist ansich nichts einzuwenden, obwohl ich schon immer den Einzelkämpfer geschätzt habe, der auch mal unbequem ist, sich schlecht einfügen kann und die Dinge gerne selbst anpackt. Vielleicht auch, weil ich selbst einer davon bin.

Auch, wenn die meisten Unternehmen Teamplayer bevorzugen, gibt es genügend Beispiele dafür, dass Erfolg nicht immer garantiert ist, wenn alle am gleichen Strang ziehen.

Ein Stürmer, der vor dem Tor nicht den freien Mitspieler bedient, sondern selbst schiesst, strebt zwar in erster Linie den persönlichen, und erst dann den Mannschaftserfolg an - auch, weil er sich das zutraut. Wenn der Trainer das erkennt und fördert akzeptiert das auch das Team und profitiert am Ende sogar davon.

Ein Drittel aller Haushalte in der Schweiz, sogar 41% in Deutschland (Quellen: Statistische Bundesämter) sind Single-Haushalte.

Wir sind also bereits von Millionen von Einzelkämpfern umgeben, aus denen sich gar nicht so leicht Teamplayer machen lassen, und die das vielleicht gar nicht wollen oder können - Tendenz steigend, was enorme Auswirkungen auf die Teamarbeit haben wird.

Unternehmen benötigen deshalb Führungskräfte, die in der Lage sind, aus unterschiedlichen Charakteren eine gemeinsame Erfolgsstory zu formen.

Ich würde dazu einen Einzelkämpfer nehmen :)

Ein beruflicher Neuanfang oder Arbeitsplatzwechsel in Krisenzeiten ist nicht einfach und muss gut überlegt sein. Schliesslich soll nicht nur der neue Job, sondern auch der Arbeitgeber gut zu uns passen.

Hier ein paar Tipps:

Lassen Sie sich Zeit. Wichtig ist, das Richtige zu tun, nicht irgendwas. Werden Sie sich klar darüber, was Sie machen möchten und wo jemand mit Ihrem Know-How gesucht wird. Informieren Sie sich gut über das Unternehmen (Angebote, Werte, Personen). Wenn Sie dann noch ein gutes Gefühl haben spricht nichts gegen die Bewerbung.

Nutzen Sie private und berufliche Kontakte, die Ihnen Tipps geben und Sie weiter empfehlen können.

Erweitern Sie Ihr Social Media Netzwerk: Suchen Sie Verbindung zu Menschen, die Ihnen Brücken bauen können oder in einer Firma arbeiten, die Sie interessiert. In der Regel sind das Mitarbeitende von Fachabteilungen, in denen der Bedarf entsteht.

Bereiten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vor und heben Sie sich optisch und inhaltlich von Anderen ab. Betonen Sie darin neben Ihrer Persönlichkeit auch die fachlichen Stärken, von denen ein potentieller Arbeitgeber profitieren kann.

Greifen Sie zum Telefon, um sich über die Möglichkeit einer Zusammenarbeit oder eines persönlichen Gesprächs zu informieren. Initiative im rechten Moment kann sich lohnen.

Und: Bleiben Sie bei sich. Sie entscheiden nämlich selbst über Ihre Zukunft.

Egal, ob Strassenbauer, Kaufmann/-frau, Laborant(in), Gärtner(in), Maler(in), Restaurantfachmann/-frau, als Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt oder im Detailhandel:

Erstaunlicherweise gibt es für 2020 immer noch eine Menge freie Lehrstellen in allen Kantonen. Innovative, erfolgreiche und ausbildungsfreudige Unternehmen suchen dort fast händeringend Nachwuchs.

www.aubi-plus.ch, www.yousty.ch, www.die-lehrstelle.ch sind dabei gute Anlaufstellen.

Wer also noch kurzfristig eine neue (oder andere) Lehrstelle sucht wird durchaus fündig. Insbesondere in den Branchen Handel, Handwerk, Technik, Gesundheit, Pflege, Medizin, Logistik und Verkehr, Büro und Verwaltung stehen die Chancen dabei recht günstig, zumal sich der Ausbildungsbeginn vielerorts in den September oder darüber hinaus verschiebt.

Für all`diejenigen, die erst 2021 eine Lehre anfangen möchten gilt weiterhin:

Augen auf bei der Berufswahl, so viel wie möglich schnuppern, sich nicht alleine nur auf einen Beruf festlegen, dessen Zukunftschancen abwägen und die weitere Entwicklung in bestimmten Branchen beobachten.

Wichtig ist, dass Ihr nicht irgendeine, sondern genau die richtige Ausbildung macht.

Wenn Ihr dabei Hilfe benötigt: Gerne :)

Neben einer guten Vorbereitung stellt sich bei Vorstellungsgesprächen natürlich auch immer die Frage nach dem passenden Outfit:

Männer liegen dabei in der Regel mit einem Anzug oder einer Kombi aus Hose, Hemd/Polo, Sakko richtig. Frauen sollten folgendes beachten:

Ideal sind ein frischer Teint, keine Haut-Unreinheiten und ein gut abgedeckter Augenschatten. Die Frisur sollte typgerecht sein und muss sitzen. Smokey Eyes, ein auffälliger Lippenstift oder zu lange Fingernägel sind dagegen nicht die beste Wahl, Laufmaschen (Ersatzpaar mitnehmen), Kaffee- oder Make-up-Flecken an Rock, Bluse, Kostüm oder Hosenanzug ebenfalls eher unvorteilhaft.

Sex sells, aber nicht beim Bewerbungsgespräch. Sie wollen Ihren Gegenüber ja nicht durch optische Reize, sondern durch ihre Kompetenzen überzeugen. Schwächen lassen sich nicht durch einen kurzen Rock oder zu hohe Absätze überspielen.

Seien Sie sparsam mit Accessoires: Also kein Bling-Bling, sondern lieber eine filigrane Kette, Uhr und dezente Ohrclips - am besten alles farblich gut aufeinander abgestimmt.

Tragen Sie keine intensive Parfum-Wolke mit sich herum. Duft kann absolut entscheidend sein.

Die optimale Kleidung richtet sich natürlich nach dem Job und dem suchenden Unternehmen.

Egal, ob klassisch, elegant oder sportlich - eines ist dabei ganz besonders wichtig:

Sie müssen sich darin wohlfühlen.

Du hast viel Zeit in Deine Bewerbung investiert und Dir berechtigte Hoffnungen auf den Job gemacht.

Dann kommt die Absage.

Du zweifelst an Dir und fragst Dich, woran es gelegen hat - obwohl Du doch beste Voraussetzungen für die Stelle hattest.

Eine Absage hat jedoch oft gar nichts mit den eigenen Qualifikationen zu tun, sondern ganz formelle Gründe:

Vielleicht war die Bewerbung unvollständig (Lücken im Lebenslauf wurden nicht erklärt, wichtige Dokumente fehlen).

Oder fehlerhaft (peinlich bei einer angehenden Sekretärin/Admin-Kraft).

Die Aufteilung im Lebenslauf stimmte nicht oder war alles andere als zielführend. Dabei sollte die Zielperson doch sofort erkennen, dass Du ein möglicher Kandidat bist.

Eventuell lag`s an der Optik (keine klare Abstufung, kein aussagefähiges Bewerbungsfoto, hässliche Begleitfarben).

Überzogene Gehaltsvorstellungen, eine Über- oder Unterqualifikation, zu wenig Berufserfahrung oder der falsche Bewerbungs-Zeitpunkt können weitere Gründe sein. Also besser erst beim Personaler anrufen, wenn die Stelle bereits 3-4 Wochen ausgeschrieben ist und fragen, ob sich die Bewerbung noch lohnt. Dann hättest Du dann auch gleich eine gute Einleitung für das Motivationsschreiben.

Nach den Gründen für eine Absage fragen lohnt sich aber in jedem Fall:

Du lernst daraus und machst es dann beim nächsten Mal besser.

Hoffentlich :)

Witzige Berufe: Haben Sie Interesse?

Ernst ist es geworden am Arbeitsmarkt, und wohl noch lange ziemlich kritisch. Allerdings ist Hoffnung in Sicht, dass sich die Lage binnen 1-2 Jahren wieder halbwegs normalisiert.

Viele fragen sich deshalb, was sie beruflich machen sollen, oder ob sie sich gar umorientieren müssen.

Neben den herkömmlichen Berufen gibt es dabei auch allerhand kuriose Jobs, die zwar lustig klingen, aber dennoch existieren. Für die meisten davon brauchen sie allerdings nicht nur Selbstironie und Humor, sondern auch eine dicke Haut für all`die Menschen, die sich darüber lustig machen.

Wie wäre es beispielsweise als Wasserrutschen-Tester, Glückskeks-Autor oder als lebende Schaufensterpuppe?

Schlussmacher, professioneller Trauergast, Ansteher für Tickets oder Geschlechtsbestimmer für Hühner geht auch. Wenn Sie wollen. Und können...

International können Sie zum Beispiel als Eisberg-Umzugshelfer auf Grönland oder als Fahrrad-Fischer in Amsterdam aktiv werden. Zudem sucht das Ritz Carlton Hotel auf der Karibikinsel St. Thomas immer wieder talentierte Sicherheitsbeauftragte für Kokusnüsse. Die fangen sie entweder unten lässig auf oder pflücken sie einfach gleich oben vom Baum.

Wer also behauptet, für ihn gäbe es beruflich keine Zukunft mehr sollte die Sache mal ganz neu betrachten (nicht ganz ernst gemeint) :)

Bewerbungen vom Heim-PC sind längst normal geworden.

Damit das auch formell klappt, hier ein paar Tipps dazu:

Verwenden Sie im Mailtext die gleiche oder zumindest eine ähnliche Schrift wie in Ihrem Lebenslauf, Motivationsschreiben etc.

1. Benutzen Sie eine seriöse, also keine witzige oder futuristische, Absenderadresse (NameVorname@...).

2. Schreiben Sie in den Betreff: „Meine Bewerbung als...“ / „Ihre Anzeige in/auf ...“

3. Verfassen Sie einen kurzen Text an die Zielperson, beispielsweise:

Sehr geehrter Herr...

In Ihrer Anzeige beschreiben Sie eine freie Stelle, die mich sehr interessiert.

Warum ich ideale Voraussetzungen dafür mitbringe erfahren Sie aus den beigefügten Bewerbungsunterlagen, die ich Ihnen gerne übersende. J

Freundliche Grüsse

Name, Vorname

Adresse

Mail

Telefonnummer

4. Senden Sie, falls nicht separat erwünscht, sämtliche Dokumente in einem einzigen PDF. Auf www.ilovepdf.com kann man diese ganz leicht zusammenfügen und auch gleich komprimieren.

5. Diese Dokumente (Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Aus- und Fortbildungen) sollten auf die Stelle ausgerichtet sein. Also erst einmal nur die mitsenden, die zum Thema passen.

Wenn Sie diese Regeln erfüllen, und dann noch mit Ihrer Persönlichkeit und Ihren Fachkenntnissen punkten, sind Sie auf Kurs.

Egal, ob Sie eine Initiativbewerbung schreiben oder mit einer offenen Stelle liebäugeln:

Ihr Bewerbungsschreiben muss kurz und knackig ausfallen. Immerhin haben Sie (durchschnittlich) nur 2-3 Minuten Zeit, um damit einen Personaler zu überzeugen.

Nahezu perfekt wird es, wenn Sie dabei neben einer netten Aufteilung und Optik direkt ins Eingemachte gehen:

In den Betreff gehört die Stellenbezeichnung, die Quelle (jobs.ch), ggfs. auch die passende Referenz dazu.

Erklären Sie dann in möglichst einprägsamen Sätzen, warum Sie die ideale Besetzung für die Stelle sind oder Sie unbedingt für das Unternehmen arbeiten wollen. Falls Sie das mit besonderen Erfolgen, Erfahrungen, Weiterbildungen, Sprach- oder EDV-Kenntnissen untermauern können: Tun Sie es!

Übrigens - falls das gewünscht ist: Keine Angst vor Gehaltsvorstellungen. Nennen Sie einfach eine Lohnspanne: („... stelle ich mir ein Brutto-Jahresgehalt zwischen ... und ... vor“). Natürlich kann das sowohl hilfreich wie auch abschreckend sein, schafft aber schnell Klarheit.

Auch der früheste Eintrittstermin ist ein wichtiger Hinweis für das suchende Unternehmen.

Schlusspunkt: Ein nettes Fazit mit der Bitte/Aufforderung an den Leser, aktiv zu werden: „Ich freue mich auf Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch“.

Unterschrift nicht vergessen, fertig, raus damit.

Die Lage in Unternehmen und auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt.

Bewerbungen sollte man deshalb noch intensiver als bisher vorbereiten. Immerhin ist jeder Mitbewerber ein Konkurrent, den Sie hinter sich lassen müssen. Hier einige Ratschläge dazu:

Um ein Unternehmen zu beeindrucken sollten Sie zunächst wissen, wie es „tickt“, wer die Verantwortlichen sind und welche Voraussetzungen für den Job besonders entscheidend sind. Wenn alles passt, legen Sie los und bewerben Sie sich.

Versetzen Sie sich dabei in den neuen Arbeitsplatz und teilen Sie dem Unternehmen mit, wie Sie ihm helfen können. Und zwar so, dass es auf den ersten Blick erkennt: „Das ist ein Kandidat“.

Passen Sie Ihren Lebenslauf IMMER den Erfordernissen an. Betonen Sie darin Ihre Erfahrungen, Stärken, vielleicht auch Erfolge und Soft Skills (Hobbys, Sozialkompetenzen), die für die Stelle von Vorteil sind.

Stellen Sie Arbeitszeugnisse, Diplome etc. so zusammen, dass die wichtigsten Qualifikationen ganz oben liegen. Dokumente, die nur eine untergeordnete Rolle spielen, lassen Sie erst einmal weg. halten sie aber bereit.

Last but not least achten Sie bei Ihrer Bewerbung bitte auf eine ansprechende Mischung aus Inhalt und Optik und verpacken Sie sie wie ein Geschenk, das man gerne aufmacht. Dann ist bereits vieles erreicht.

Fehlt nur noch der passende Moment und die ideale Person für Ihre Bewerbung. Viel Erfolg dabei :)

Zuletzt erreichten mich vermehrt Anfragen von Frauen und Männern, die Ihre Anstellung aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen und Umstrukturierungen verloren haben. Das tut mir immer sehr leid.

Meine Erfahrung mit diesem Thema ist, dass Betroffene dabei zunächst in eine Mischung aus Panik und Schockstarre verfallen, sich fragen, was sie falsch gemacht haben, und erst dann anfangen, wieder positiv in die Zukunft zu schauen.

Oft benötigen sie Hilfe dabei, den klaren, unvoreingenommenen Blick von Aussen und ein Licht am Ende des Tunnels, an dem sie sich wieder aufrichten können. Ein Jobcoach kann dabei sehr wertvoll sein.

Interessant ist, dass sich viele Menschen an diesem Wendepunkt im Leben neben der erneuten Suche nach einem Job mit beruflichen Alternativen befassen.

Eine Bankangestellte, die in die Pflege einsteigt, ein Geschäftsführer, der Barkeeper werden will, ein Kundenberater, der sich mit Massmode selbstständig macht, eine kaufmännische Angestellte, die Menschen bei Beziehungsproblemen oder zu Lebensfragen berät - diese Menschen habe ich schätzen gelernt.

Einfach toll, wenn man dann merkt, dass sie zu diesen Themen eigentlich von Anfang an viel besser gepasst hätten und nun den Mut haben, es auch mit etwas Anderem zu schaffen. Und sie dabei zu begleiten.

Hobbys, Interessen und Leidenschaften werden plötzlich zum Beruf.

Auch für Sie?

Bewerbung: Aller Anfang ist schwer.

Bewerben ist immer so eine Sache. Viele trauen sich ja nicht, sich einfach mal spontan bei einem Unternehmen vorzustellen. Könnte sich lohnen..

Also bleibt nur der Bewerbungsbrief - den jemand liest, der Sie nicht kennt, und der sich nur anhand des Lebenslaufs, Textes und Optik ein Bild von Ihnen machen muss. Dann entscheidet er, ob Sie in die engere Wahl kommen. Oder nicht.

Ihr Motivationsschreiben ist also von grosser Bedeutung, wobei es nicht nur auf gute Argumente, sondern darauf ankommt, von Anfang an Aufmerksamkeit zu erzielen.

Was halten Sie z.B. von diesen Einleitungen, die mutige Bewerber gewählt haben?

„Als ich Ihre Anzeige las, war ich zunächst nicht begeistert. Sie klingt wie viele andere, die ich lese. Das jedoch, was ich über Ihre Produkte, Ihre Mitarbeiter und Ihr soziales Engagement erfahren habe, hat mich stark beeindruckt und passt gut zu dem, was mir wichtig ist.“

Oder:

„Vielleicht hoffen Sie gerade darauf, endlich eine vernünftige Bewerbung zu bekommen. Die bekommen Sie nun von mir - mit trifftigen Gründen, Charme und meiner Überzeugung, dass ich genau der Richtige für die freie Stelle bin.“

Natürlich geht’s auch „seriöser“. Vieles hängt dabei vom eigenen Selbstverständnis, Siegermentalität und vom suchenden Unternehmen ab.

Von Anderen abheben ist trotzdem immer gut - vor allem, wenn es um eine Stellen geht, bei denen Persönlichkeit gefragt ist.

Ist meine Lehre in Gefahr?

bewirbdich.ch - Was wird aus meiner Lehre?

Kann ich meine Lehre wirklich im August beginnen? Oder sie überhaupt beenden? Bewerbe ich mich besser jetzt um einen Ausbildungsplatz für 2021, oder warte ich noch die weitere Lage ab?

Fragen wie diese hängen letztendlich vom Fortbestehen vieler Unternehmen ab. Sollte ein Betrieb tatsächlich wegen Corona etc. schliessen, und ist der Beginn bzw. die Fortsetzung der Ausbildung nicht mehr möglich, gibt es viele rechtliche Bestimmungen, die dabei zu beachten sind. Auskünfte dazu erteilen die kantonalen und staatlichen Behörden.

Jugendlichen, die für 2020 einen Lehrvertrag besitzen, rate ich, regelmässig Kontakt zu ihrem Lehrbetrieb aufzunehmen, um sich über die dortige Entwicklung zu informieren. Gute Unternehmen tun dies im übrigen auch von alleine.

Für Alle, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, gilt zudem: Ist eine Lehrstelle veröffentlicht, könnt Ihr Euch auch bewerben.

Zeigt dabei aber Geduld (viele Firmen sind im Home Office tätig), Flexibilität (Vorstellungsgespräche per Video), Eigeninitiative (selbst mal nachfragen, ob die Lehrstelle noch frei ist) und Cleverness (Eintrag in Bewerberdatenbanken, Anruf beim Ausbilder usw.).

Zum Schluss was Positives: Auch in Zukunft werden junge Nachwuchskräfte gesucht und Lehrstellen in allen Branchen frei. Aktiv sein, aber auch auf schwierige Situationen früh und angemessen zu reagieren, hat trotzdem noch keinem geschadet.

Worauf schauen Sie zuerst, wenn Sie in einer Zeitschrift blättern oder Werbung im TV sehen?

Klar - auf die Bilder.

Genauso ist es auch bei einem Bewerbungsdossier oder einem Lebenslauf.

Gute Fotos entscheiden massgeblich über den Erfolg einer Bewerbung und sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Präsentation. Übrigens auch auf Webseiten oder Social Media Profilen.

Ich habe Personaler kennengelernt, die die Bewerbung nach dem ersten Blick auf das Foto zur Seite legten.

Professionelle Bewerbungsfotos sind also eine gute Investition. Auch ich sende deshalb viele meiner Kunden erst einmal zum Fotografen.

Dort werden allerdings meist immer die gleichen Portraits geschossen: Vor die Wand stellen, Hände verschliessen, lächeln - fertig. Stellen Sie sich mal vor, dass 10 Kandidaten zum gleichen Fotografen gehen und sich dann alle beim selben Unternehmen bewerben. Brrrr...

Wie kann man diesem optischen Einheitsbrei zulasten der eigenen Persönlichkeit aber entgehen? Nun - in dem Sie selbst das Heft bzw. die Kamera in die Hand nehmen.

Sagen Sie dem Fotografen deshalb nicht nur, dass Sie Bewerbungsfotos brauchen.

Sagen Sie ihm, was Sie darauf von sich sehen wollen, zum Beispiel Qualitäten und Merkmale, die für den ersehnten Job von grösster Wichtigkeit sind. Oder welches Foto-Motiv Sie haben möchten.

Er wird von Ihnen bezahlt und tun, was Sie verlangen.

Dann klappt`s vielleicht auch mit der Bewerbung :)

In den letzten Wochen haben viele Menschen und Unternehmen das Homeoffice für sich entdeckt.

Viele Arbeits- und Wirtschaftsgurus - ich ebenfalls :) - sagen deshalb voraus, dass es nach Corona noch weitaus mehr Möglichkeiten für flexible Arbeitsformen geben wird.

Tatsache ist, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Homeoffice und den Verbliebenen in der Firma funktioniert.

Homeoffice ist wirtschaftlich und spart neben Büroraum Zeit und Fahrtwege. Zudem werden Mitarbeiter seltener krank. Physische Kontakte kommen zwar deutlich zu kurz, dafür ist die Kommunikation am Bildschirm oder Telefon vielleicht besser und intensiver denn je.

Arbeitsprozesse funktionieren offensichtlich auch schlanker, was zu deutlichen Veränderungen und neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit führen wird. Hotels und Firmen haben das bereits vor Corona erkannt und vermieten Räume, die als Büro bzw. für Meetings genutzt werden können.

Wenn Sie im Homeoffice tätig sind, nehmen sowohl Ihre Verantwortung als auch Ihre Freiheiten zu. Folglich benötigt es ein hohes Mass an Selbstdisziplin, um den Verlockungen der Couch zu widerstehen. Halten Sie sich deshalb am besten an gewohnte Abläufe und diese möglichst strikt ein.

Einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz brauchen Sie auch: Ein guter Bürostuhl ist daher Gold wert. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber, er ist Ihnen sicher bei der Ausstattung behilflich.

Laut dem Adecco Group Swiss Job Market Index für Schweizer Stellenbörsen nahm die Zahl der Inserate auf CH-Jobbörsen in den ersten 2 Wochen nach Erklärung der ausserordentlichen Lage um 26% ab.

Nicht alle Berufe waren davon betroffen. Unternehmen, deren Produkte/Dienstleistungen besonders gefragt sind, haben sogar Mühe, schnell genug an das benötigte Personal heranzukommen. Insgesamt gibt es jedoch nur wenig Stellenangebote, und das in Zeiten von Kurzarbeit, Kündigungen und Home Office.

Bewerbungen auf Stellenanzeigen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Dokumente) können dennoch ganz normal über Portale oder direkt an die zuständige Person verschickt werden.

Kommt es dann zum Vorstellungsgespräch, werden neben dem Telefon nun auch verstärkt online-Medien wie Skype und Zoom dazu benutzt, neue Mitarbeiter zu finden.

Was ist bei diesen Gesprächen am PC zu beachten? Hier ein paar Tipps dazu:

  • Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung, ein gutes Headset und Mikrofon
  • Ziehen Sie sich sportlich-elegant an
  • Bleiben Sie ruhig und aufrecht sitzen
  • Setzen Sie ein Lächeln auf
  • Legen Sie Ihren Lebenslauf, die Stellenanzeige, die wichtigsten Facts zum Unternehmen und Fragen zur Stelle vor sich auf den Schreibtisch
  • Sprechen Sie langsam und deutlich
  • Lassen Sie Ihre Gesprächspartner aussprechen
  • Bedanken Sie sich am Ende für das Gespräch

Weitere Infos dazu gerne persönlich.

Viele Frauen, Männer, Schüler/Innen und Jugendliche stellen sich zur Zeit die Frage, ob man sich auch während der Coronakrise bewerben soll. Darauf ein klares Ja.

Zwar verzeichnen einige Unternehmen wie die Rhätische Bahn (RhB), die 600 Lehrstellen zu besetzen hat, einen Bewerbungs-Rückgang von 40% (Quelle: Südostschweiz.ch). Wie bei vielen anderen Unternehmen ist der Bewerbungsprozess dort aber weiterhin voll im Gange - etwas verzögert zwar, aber er funktioniert. Notfalls auch durch Telefonate oder Skype-Bewerbungsgespräche.

Übrigens hatte die Rhätische Bahn zum 03.04.2020 noch 200 freie Lehrstellen zu vergeben und ist auch sonst recht einfallsreich:

Virtuelle Schnupperlehren beispielsweise werden so organisiert, dass die Schüler am Handy mit einem Berufsbildner mitgehen und Einblicke in den Berufsalltag gewinnen können. Not macht eben erfinderisch. Auch Unternehmen können so prima für sich werben.

Mit bereits eingereichten Bewerbungen sollte man geduldig umgehen und trotz der berechtigten Frage, wie die Chancen dafür stehen, Verständnis für die Ausnahmesituation in den Personalabteilungen zeigen.

Dennoch ist es völlig legitim, per Mail oder durch einen Anruf nachzufragen, wie es mit der Bewerbung aussieht. Eine Antwort kommt sicher, auch wenn etwas verzögert.

Initiative zeigen hat noch niemandem geschadet. Werden Sie also aktiv, bevor es Andere tun.

Auch wenn die Schweiz grossartige humane und wirtschaftliche Hilfe leistet ist es kaum vorstellbar, dass nach Corona wieder alles ganz normal wie früher läuft.

Es wird schmerzhafte Veränderungen geben - in der Wirtschaft, Gesellschaft und im Berufsleben. Bei vielen ist sie (Kurzarbeit, Kündigung) bereits eingetreten. Niemand weiss, wie es weitergeht.

Mein Rat:

Nutzen Sie die Zeit dazu, Ihre Bewerbungsunterlagen auf den neusten Stand zu bringen.

Zumindest der Lebenslauf muss fertig in der Schublade liegen für Initiativbewerbungen oder Bewerbungen auf eine Stellenanzeige.

Legen Sie eine Liste an mit potentiellen neuen Arbeitgebern, an die Sie sich telefonisch oder schriftlich wenden können, falls Ihr alter Job der Krise zum Opfer gefallen bzw. erheblich davon bedroht ist.

Richten Sie berufliche Social Media Profile auf Xing und LinkedIn ein oder aktualisieren sie Ihre alten.

Ziehen Sie die richtigen Schlüsse aus dem Jetzt. Stellen Sie sich auf die Zukunft ein - auch, wenn sie gerade nicht sehr rosig erscheint.

Warten Sie nicht. Werden Sie aktiv. Tun Sie etwas.

Denken Sie positiv, auch es gerade schwer fällt.

Mich erreichen bereits zahlreiche Anfragen von Frauen und Männern, die sich mit diesen Themen beschäftigen und Angst um Ihre berufliche Zukunft haben.

Falls ich auch Sie dabei unterstützen kann: Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

Dafür bin ich schliesslich da.

Guido Danek

Nie zuvor mussten wir uns so intensiv mit uns selbst beschäftigen. Eigentlich ja etwas sehr Positives.

Wenn nur die Angst nicht wäre. Um die Familie, die Gesundheit, den Arbeitsplatz.

Zuletzt erreichten mich dazu vermehrt Anfragen, den eigenen Lebenslauf auf den neuesten Stand zu bringen oder schnell mal eine Bewerbung zu schreiben. Die Leute wollen „bereit“ sein oder hatten bereits die Kündigung erhalten. Viele fragten auch um Rat, wie sie mit der jetzigen Situation umgehen sollen.

Ehrlich gesagt: Ich weiss es auch nicht genau. Ich zwinge mich, soweit wie möglich, zu Ruhe und Disziplin und entscheide von Tag zu Tag. Wie viele Andere auch. Und stehe vor offenen Fragen, die mir keiner beantworten kann.

Über eines bin ich mir jedoch sicher: Das ich etwas tun kann. Auch wenn es nicht viel ist.

Solange ich dazu imstande bin und bis alles überstanden ist gilt deshalb:

  • Beratungen zum Thema Beruf sind ab sofort kostenlos
  • auf sämtliche Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse) gibt’s einen Preisnachlass. Fragen Sie einfach danach.

Einzige Bitten dazu:

Anders als sonst gibt es keine persönlichen Treffen mehr. Und haben Sie Geduld bei der Fertigstellung der Unterlagen. Möglicherweise dauert das nun 1-2 Tage länger.

Und fragen Sie sich nicht, warum ich das mache. Ich tue es einfach.

Stricken, Modellbau, Fotografie: Jeder von uns hat etwas, womit er sich gern beschäftigt.

Welche Rolle spielen diese Hobbys, wenn es darum geht, einen neuen Job zu ergattern?

Zunächst einmal ist die Angabe von Hobbys im Lebenslauf kein Muss. An erster Stelle für Personaler steht nämlich immer die fachliche Eignung.

Weil der Bewerber aber auch zur Unternehmenskultur passen muss, kann die Angabe von persönlichen Interessen durchaus hilfreich sein, das Gesamtbild eines Bewerbers bzw. einer Bewerberin abzurunden.

Teamsport oder ehrenamtliches Engagement beispielsweise vermitteln soziale Kompetenz. Extremsportarten bergen einerseits unfallbedingte Risiken, signalisieren aber auch einen geübten Umgang mit Stresssituationen - was bei manchen Berufen durchaus ein grosser Vorteil sein kann.

Lesen, Musik, Reisen sind hingegen eher abgenutzt und wenig aussagekräftig.

Sport ist dann besonders hilfreich, wenn damit Erfolge verbunden werden: Ein 30. Platz beim Marathonlauf signalisiert Charakterstärke und Durchhaltevermögen, was ebenfalls positiv interpretiert werden kann.

Selbst Bloggen, Twittern, YouTuben, also Netzwerken, kann unter Umständen (Bewerbung im PR-Bereich) Sinn machen: Es zeigt Ihre Aufgeschlossenheit für Trends, was wiederum interessant für moderne und innovative Unternehmen ist. Noch Fragen dazu? Gerne.

Ohne eine gute Bewerbung läuft so gut wie nichts.

Viele Bewerber/Innen haben aber ihre liebe Not und Mühe damit, die Hälfte bereits eine Onlinebewerbung abgebrochen. Grund: Der mühsame Upload von Dateien und endlose Ausfüllen von Formularen.

Bewerbungsprozesse werden immer stärker standardisiert. Personal-Gurus fordern bereits einheitliche Schriftarten, -grössen und Zeilenabstände, dazu werden kreative Bewerbungen (Videos, PowerPoint) schwierig bis unmöglich. Wie phantasielos. Wo bleiben die persönlichen Mehrwerte?

Auch das Motivationsschreiben soll künftig an Gewicht verlieren, vielleicht sogar ganz verschwinden. Ich halte das für einen Fehler und möchte zumindest vorerst gar nicht darauf verzichten, etwas von Menschen zu lesen, die sich für mein Unternehmen interessieren.

Vorstellbar für mich wäre allerdings, bei Ausschreibungen für Leitende Positionen (Geschäftsleiter etc.) zunächst nur um einen Lebenslauf (CV), Zeugnisse und Diplome zu bitten. Von den Kandidaten, die in die engere Wahl kommen, könnte man dann ein nachträgliches Positionsschreiben verlangen.

Insgesamt werden wir uns über kurz oder lang mit Veränderungen beim Bewerbungsprozess anfreunden müssen, was wiederum auch positiv sein kann.

Immerhin ist das ganze Bewerbungs-Einerlei seit Jahren das Gleiche. Adäquate Veränderungen können also auch durchaus gut sein.

Der Lebenslauf ist das Herzstück jeder Bewerbung.

Oft wird er als erstes gelesen und muss so aufgebaut sein, dass es Personalern leicht fällt, sich sehr schnell einen Überblick über ihren Werdegang und Ihre Fähigkeiten zu verschaffen.

Achten Sie dabei nicht nur auf Vollständigkeit, sondern auch auf eine ansprechende Optik und Struktur.

Ihre bisherige Laufbahn muss klar ersichtlich sein. Besondere Kenntnisse, Aus- und Weiterbildungen, Interessen, Hobbys, ein aktuelles Datum, eine Unterschrift sowie soziales Engagement gehören ebenfalls mit hinein.

Formen von Lebensläufen gibt es viele. Sie unterscheiden sich in Art, Umfang, Optik, sind teils schlicht, teils kreativ, modern oder klassisch. Lassen Sie sich da ggfs. beraten und wählen dann eine, die am besten zu Ihnen passt.

Sämtliche Informationen im Lebenslauf sollten lückenlos (Monats- und Jahresangabe) aufgelistet werden - die aktuellste Tätigkeit nach oben. Falsche Angaben sind nicht empfehlenswert. Schlimmstenfalls können sie zu einer fristlosen Kündigung führen.

Wichtig: Listen Sie in Ihrem Lebenslauf nur Fertigkeiten auf, die zum Jobthema passen. Wenn Sie sich als Schornsteinfeger bewerben muss ich also nicht wissen, dass Sie auch Brötchen backen können.

Und vergessen Sie nicht, dass mit einem prima Bewerbungsfoto (noch) alles steht und fällt. Ein guter Fotograf ist deshalb Gold wert.

Wer will das nicht, wenn er davon überzeugt ist, nicht angemessen genug für seine Arbeit bezahlt zu werden.

Wie bringe ich meinen Chef also dazu, noch etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen?

Abgesehen vom Mut, der dazu erforderlich ist (dazu gibt es viele unterschiedliche Gründe), geht es dabei zunächst einmal um den passenden Zeitpunkt. Idealerweise kann das ein geplantes Mitarbeitergespräch oder der Abschluss eines erfolgreichen Projekts sein, an dem Sie verantwortlich mitgewirkt haben.

Auch die Übertragung neuer Aufgaben, ein erfolgreiches Geschäftsjahr oder das seit langem gleiche Gehalt bei wachsender Verantwortung sind eine gute Gelegenheit, mal an die Tür des Chefs anzuklopfen, der leider nur selten von sich aus eine Gehaltsoffensive für wertvolle und verdiente Mitarbeiter/Innen startet.

Mein Rat: Bitten Sie nicht um eine „Gehaltserhöhung“, sondern um eine „Gehaltsanpassung“, die Sie u.a. durch die lange Betriebszugehörigkeit, Ihre wichtige Funktion oder durch das umfangreiche Netzwerk, dass Sie aufgebaut haben, unterstreichen können.

Bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor, z.B. dadurch, dass Sie ein einfaches DIN A4-Blatt, besser eine speziell dafür erstellte Leistungsmappe vorbereiten, in dem Sie überzeugende Argumente Ihrer erfolgreichen Arbeit aufzählen und präsentieren.

Vermeiden Sie taktische Fehler, die alles zunichte machen.

Dazu aber gerne persönlich mehr.

In fast jedem dritten deutschen Unternehmen haben im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter schon vor dem ersten Arbeitstag gekündigt. Dafür gibt es viele Gründe - zum Beispiel ein attraktiveres Angebot eines anderen Unternehmens, ein geplanter Standortwechsel oder eine plötzliche Karrierechance beim jetzigen Arbeitgeber.

Ein Arbeitnehmer muss den abgeschlossenen Arbeitsvertrag jedoch einhalten. Teilt er die Kündigung zu kurzfristig vor Stellenantritt mit oder tritt er die Stelle nicht wie vereinbart an, hat der Arbeitgeber deshalb Anspruch auf Schadenersatz.

Da der Arbeitgeber bei einer Kündigung vor Stellenantritt durch den Arbeitnehmer jedoch oft Schwierigkeiten hat, den tatsächlich entstandenen Schaden zu belegen, sieht das Schweizer Gesetz in diesem Fall eine Pauschalentschädigung in Höhe eines Viertels eines Monatslohns, also eine Art Konventionalstrafe vor.

Voraussetzung für den Anspruch ist, dass der Arbeitgeber ihn gemäss OR Art. 343 sowie innerhalb von 30 Tagen seit der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht oder durch eine Betreibung geltend macht.

Der Richter kann die Entschädigung allerdings dann herabsetzen, wenn der Arbeitnehmer binnen 30 Tagen beweist, dass dem Arbeitgeber kein oder nur ein geringerer Schaden entstanden ist (weka.ch)

Versetzen wir uns mal in den Arbeitgeber:

Der will nämlich wissen, welche Hard und Soft Skills Sie mitbringen und ob Sie damit wichtige Kriterien für die freie Stelle erfüllen.

Nachfolgend deshalb einige ungewöhnliche Fragen aus Vorstellungsgesprächen.

Natürlich sind sie abhängig von den jeweiligen Angeboten, Branchen und Zielen eines Unternehmens - sind aber gestellt worden.

Denken Sie mal über jede Frage nach.

Und warum sie gestellt wurde.

Die Erklärungen und Hintergründe dazu liefere ich Ihnen als Jobcoach gerne persönlich.

  • Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie und warum?
  • Was würden Sie tun, wenn Sie vor dem Kino versetzt werden, aber schon die Tickets gekauft haben?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit auf ausserirdisches Leben stößt?
  • Wie viel Umsatz wird in Japan jährlich mit wieder verwendbaren Stäbchen gemacht?
  • Was wäre der Titel Ihrer Autobiographie?
  • Mit welchen Spielzeugen haben Sie als Kind gespielt?
  • Was ist das Verrückteste, was Sie jemals gemacht haben?

Viel Spass beim Antworten.

Kurz und bündig: Ja.

Die Frage ist nur: Wie?

In jedem Falle braucht es für eine überzeugende Absage eine glaubhafte Begründung, idealerweise verbunden mit zeitlichen Alternativen, zu denen es Ihnen besser passt.

Machen Sie sich in diesem Zusammenhang keine Sorgen, dass Ihre Bitte um eine Terminverlegung ihre Chancen schmälern könnte. Das ist Unsinn.

Bei der Terminabsprache kann es nämlich immer mal Schwierigkeiten geben. Deshalb spricht man sie ja ab. Und darum bitten gute Arbeitgeber auch darum, dass Sie den in der Einladung genannten Wunschtermin auch bestätigen.

Gute Gründe für eine Terminverschiebung gibt es viele: Sie sind noch angestellt und das Vorstellungsgespräch kollidiert mit einem wichtigen Meeting, das Sie nicht absagen können. Sie haben private Verpflichtungen (Hochzeit, Urlaub, Taufe, Klausurprüfung) oder sind kurzfristig krank geworden.

Schlechte Gründe wie „ein anderer wichtiger Termin“, der Hinweis auf einen Therapietermin oder eine Vorsorgeuntersuchung sollte man besser nicht nennen. Der schlechteste Grund von allen ist, gar keinen zu erwähnen.

Generell gilt: Eine Verhinderung aus geschäftlichen Gründen ist besser als eine aus privaten.

Am besten teilen Sie das Ihrer Bezugsperson telefonisch mit: So lässt sich auch leichter eine passende Alternative finden, über die Sie sich bereits vorher Gedanken gemacht haben.

Sie möchten sich bewerben, wissen aber nicht so recht, wie?

Sie wünschen sich eine Veränderung, es scheitert aber an der Idee und Umsetzung?

Dann sind Sie nicht alleine. Deshalb gibt es auch eine Fülle von Anbietern, die sich mit allen möglichen Dienstleistungen auf dem Markt der Berufstätigen tummeln und miteinander konkurrieren. Die Nachfrage ist nämlich riesig. Weil die Anforderungen wachsen.

Bewirbdich.ch hatte im vergangenen Jahr 29.153 Besucher/Innen auf der Webseite, die sich u.a. für ein Motivationsschreiben, einen neuen Lebenslauf, einen einfachen Bewerbungsbrief oder ein Jobcoaching interessierten.

Rechnet man von dieser Zahl die ab, die sich verirrt haben, und geht man davon aus, dass auch die „Konkurrenz“ entsprechendes Interesse verzeichnet, wird deutlich, wie viele Menschen auf die professionelle Hilfe von Bewerbungsexperten zurückgreifen. Oder angewiesen sind.

Schliesslich kann niemand alles.

Das ist auch den Personalabteilungen bewusst, die natürlich gerne ein gutes Motivationsschreiben lesen oder auf einen aussagefähigen Lebenslauf schauen. Sie wissen, dass sich viele Bewerber/Innen Hilfe dabei holen - Hauptsache, die Bewerbung ist authentisch.

Dafür muss der Bewerbungshelfer sorgen und aus dem persönlichen Gespräch, den Unterlagen und der Stellenausschreibung ein Dossier zusammenzustellen, mit dem sich der oder die Bewerber/In voll und ganz identifizieren kann.

Der Projektleiter vergeigt die Präsentation, der Einkäufer übersieht einen Zahlendreher, der Sachbearbeiter verschläft einen Anruf, der Sanitär hat die Leitung nicht richtig montiert.

Führungskräfte bringt das auf die Palme. Manche verlieren sogar die Fassung, vergreifen sich im Ton, werden laut und ausfällig.

Arbeitnehmer müssen sich das nicht gefallen lassen und haben einen Anspruch darauf, angemessen behandelt zu werden. Anschreien oder gar beleidigen darf eine Führungskraft ihre Mitarbeiter nicht. Ist die Arbeitsleistung nicht in Ordnung, darf sie zwar deutlich - am besten unter vier Augen - Kritik üben, dies aber immer respektvoll und angemessen.

Ist die unangenehme Situation erst einmal eingetreten, sollte man die Führungskraft auf ihr Verhalten hinzuweisen und sie zu bitten, Kritik künftig sachlich vorzutragen.

Gleichzeitig sollte man den Vorfall und die Beteiligten aber festhalten, was im Wiederholungsfall auch vor Gericht einiges erleichtern kann.

Ist keine Besserung in Sicht, müssen Sie den nächsten Schritt gehen und von ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er auf die Führungskraft einwirkt. Der wird in der Regel versuchen, der Führungskraft den Rücken zu stärken, um ihre Autorität nicht zu untergraben.

Sie müssen also selbst abwägen, was für Sie das Beste ist. Notfalls gibt`s dafür auch prima Rechtsanwälte, die sich auf das Arbeitsrecht spezialisiert haben.

Wenn Sie noch einige Jahre zu arbeiten haben oder Ihre Kinder vor dem Eintritt in die Berufswelt stehen sollten Sie jetzt weiterlesen:

Die Arbeitswelt wird sich nämlich in den nächsten 15 Jahren komplett von rechts nach links drehen.

Wissenschaftler behaupten sogar, dass die Hälfte der Arbeit, so wie wir sie kennen, komplett wegfällt. Demnach stehen auch grosse sozialpolitische Veränderungen an. Darauf bin ich sehr gespannt.

Gefährdet sind beispielsweise Assistenten und Sachbearbeiter, weil sich ihre Aufgaben bestens digitalisieren, vernetzen und automatisieren und durch Weiterentwicklungen von Alexa, Siri & Co. erledigen lassen.

Das Gleiche gilt für Taxi-, Busfahrer und Postboten, die ihren Job aufgeben müssen, sobald Maschinen das Steuer übernehmen. Auch Logistiker werden durch Künstliche Intelligenz ersetzt.

Menschelnde Berufe (Pflege, Kindererziehung) dagegen werden vorerst weiter existieren, obwohl Roboter Aufgaben wie Waschen etc. übernehmen. Es bleibt dann sogar mehr Zeit für persönliche Gespräche.

In der Schule teilen sich der Lehrer und Programme die Bildungsaufgaben, und auch die Arzt-Patient-Beziehung wird sich dramatisch verändern.

Um nicht von der Digitalisierung überrollt zu werden müssen Sie für sich und Ihre Kinder zukunftsgerechte Entscheidungen treffen, sich mit neuen Technologien beschäftigen und in jedem Alter offen für Weiterbildung sein.

Der Roboter steht nämlich schon vor der Tür.

Eine Kündigung schlägt fast jedem Arbeitnehmer arg aufs Gemüt.

Existenzängste, Panikattacken, schlimmer noch Depressionen, sind die Folge. Sie müssen zum RAV und finanzielle Unterstützung beantragen (aktive Vermittlungshilfe gibt’s da ja nicht). Das kann Einen ganz schön runter ziehen und den Mut sinken lassen.

Umso wichtiger ist es, diesen Schock schnellstens zu überwinden:

  • Kommen Sie deshalb so schnell wie möglich raus aus der Opferrolle - selbst, wenn man Ihnen übel mitgespielt hat.
  • Schliessen Sie mit dem alten Job ab: Er kommt nicht wieder.
  • Fragen Sie sich, was Sie vielleicht selbst falsch gemacht haben und wie Sie das künftig verhindern können.
  • Nehmen Sie die Zügel wieder in die Hand und machen Sie das Beste aus der Lage.
  • Fangen Sie an, wieder positiv in die Zukunft zu blicken.
  • Gehen Sie in sich. Werden Sie sich Ihrer Stärken, aber auch Ihrer Schwächen bewusst.
  • Machen Sie Pläne: Was wollen Sie wo am liebsten tun?
  • Nutzen Sie Ihr Netzwerk und richten Sie Ihr Bewerbungsdossier auf die Zukunft aus.
  • Kurz gesagt: GEBEN SIE GAS. Und lassen Sie sich nicht unterkriegen.

Alles wird gut - auf Wunsch auch gerne durch gezieltes Jobcoaching oder mit professionellen Bewerbungsunterlagen, die ich für Sie erstelle.

Nutzen Sie bei der Suche nach dem Traumjob auch Stellenportale wie jobs.ch oder indeed.ch?

Natürlich tun Sie das. Das ist ja auch der einfachste Weg.

Allerdings sind Sie damit nicht alleine.

Wie Sie warten nämlich Hunderte Andere nur darauf, dass genau die richtige Stelle veröffentlicht wird. Und legen dann ebenfalls los.

Die Folge: Was für die Personalabteilung vorteilhaft ist, nämlich die möglichst breite Veröffentlichung einer freien Stelle, entwickelt sich für Sie zu einem Rennen, in das Sie gleichzeitig mit vielen Bewerber/Innen gehen und bei dem Sie nur darauf hoffen können, dass Sie als Erster ins Ziel kommen.

Stellenbörsen haben sicher Vorteile. Bei der Bewerbung und Suche nach einem neuen Job geht es aber vorrangig darum, die Konkurrenz klein zu halten oder sogar auszuschalten.

Bewerben Sie sich deshalb falls möglich immer direkt bei einem passenden Unternehmen und klicken Sie regelmässig auf deren Webseiten, um zu sehen, ob es interessante Angebote gibt.

Gehen Sie auch nur im Notfall den Weg über Vermittler, die Bewerbungen sammeln und Sie dann gegen teures Geld den Firmen vorschlagen, die neue Mitarbeiter/innen suchen.

Die finden Sie im übrigen auf teamfinder.ch, der grössten Arbeitgeber-Plattform der Schweiz. Dort gibt zahllose versteckte Stellen, die nicht auf Jobbörsen veröffentlicht werden. Und direkten Zugag zu den Ansprechpartnern.

Laut einer Umfrage unter Personalern in 2018 dauert die Sichtung einer Bewerbung im Durchschnitt 48 Sekunden. Sagt die Online-Stellenbörse Stepstone. Unverschämt, nicht wahr?

Wobei noch hinzu kommt, dass viele Gross-Unternehmen Programme nutzen, die Bewerbungen unmittelbar nach Eingang filtern und aussortieren. Die armen Personaler müssen schliesslich entlastet werden. Der Bewerber erfährt davon nichts und bleibt mit seinen Bemühungen und Hoffnungen auf der Stecke.

Selbst wer ins Suchprofil passt, Berufserfahrungen und Fortbildungen vorweisen kann, hat die Einladung zum Vorstellungsgespräch also noch lange nicht sicher. Bei einer Bewerbung kommt es deshalb sehr darauf an, dass der Leser möglichst schnell erfasst, was man ihm zu bieten hat. Dabei sind Inhalt und Kreativität gefragt.

Neben Texten empfehle ich deshalb Bullet Points wie:

  • MEINE STÄRKEN (Was ich anfange, beende ich auch - fristgerecht)
  • MEINE ERFAHRUNGEN (Mehrjähriges Projektmanagement, Budgetverantwortung)
  • MEINE ERFOLGE (Kosteneinsparungen, Beförderungen etc.)
  • MEINE WÜNSCHE (Übernahme von Verantwortung - auch für Mitarbeiter)

sowie

  • MEINE SCHWÄCHEN (Fremdsprachen, präsentieren - sorgt für Ehrlichkeit und Aufmerksamkeit)

Bullet Points strukturieren das Motivationsschreiben, stärken Ihr Profil und bleiben so im Gedächtnis. Entscheidende Voraussetzungen also dafür, dass es weiter geht.

Auch, wenn dafür nur 48 Sekunden bleiben.

Neues Jahr, Neues (Berufs-)Glück?

bewirbdich.ch - Zeit für eine berufliche Veränderung.

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und ist für viele Menschen ein Anlass, die eigene berufliche und private Situation auf den Prüfstand zu stellen.

Tatsächlich gehören der Dezember und Januar für mich als Job-Coach zu den intensivsten Monaten des Jahres. Manche wollen ihren Frust im Berufsalltag los werden.

Andere wiederum streben nach dem nächsten konsequenten Schritt auf der Karriereleiter, wollen das Unternehmen wechseln, mehr Geld verdienen, wünschen sich eine bessere Work-Life-Balance oder gar die Umschulung zu einem anderen Beruf und damit einen Neustart.

Bleibt nur noch, das auch durchzuziehen. Und daran scheitert es leider oft. Die „Angst vor der eigenen Courage“ ist eben nicht nur ein Sprichwort.

Meine Empfehlung: Wenn Sie zwar entschlossen, aber dennoch etwas zögerlich sind, wie es mit Ihnen und Ihrer beruflichen Situation weitergehen soll, führen Sie ein persönliches Gespräch mit einem Job-Coach. Er (oder Sie) müsste ihn der Lage sein, Ihre Situation zu erfassen und Ihnen entsprechende Inputs und Vorschläge dazu zu geben. Gleichzeitig werden Sie aber auch umfassend über die Vorteile und Nachteile, die ein Stellenwechsel nach sich zeihen kann, aufgeklärt.

Eine unparteiische Meinung von kompetenter Seite ist manchmal Gold (und Geld) wert. Vielleicht denken Sie mal darüber nach - und nehmen Kontakt zu mir auf.

Hier in loser Reihenfolge ein paar mehr oder weniger ernst gemeinte Regeln dazu. Die Konsequenzen daraus können Sie sich sicher selbst leicht vorstellen:

  • Nehmen Sie teil und bleiben Sie mindestens bis zum Nachtisch
  • Tragen Sie angemessene, und nicht übertrieben freizügige Kleidung
  • Flirten Sie nicht mit dem Chef und beleidigen Sie ihn nicht
  • Nicht über die Kollegen lästern
  • Auf keinen Fall zu viel Alkohol trinken
  • Verprügeln Sie niemanden
  • Zeigen Sie gute Tischmanieren
  • Keine sexuellen Belästigungen oder Handlungen vornehmen
  • Keine Suff-Fotos von sich oder Anderen posten
  • Am nächsten Tag nicht unentschuldigt fehlen

Fröhliche Weihnachten.

Viele Menschen schreiben erst gar keine Bewerbung, weil sie sich dabei unwohl fühlen, ihre Stärken, Arbeitserfahrung und Eignung darlegen und beweisen zu müssen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe: Mangelndes Selbstwertgefühl, Schreibschwäche, Bescheidenheit, die Angst vor dem Versagen. Vieles andere mehr.

Tatsächlich ist Bewerben nicht Jedermanns Sache. Für die meisten Menschen ist es ungewohnt, aber nicht schlimm - auch nicht für den Personaler, der womöglich schnell merkt, dass Sie darin ungeübt sind. Sie bewerben sich jedoch nicht als Bewerber - sondern als Sachbearbeiter, Servicetechniker, Feuerwehrmann etc. - und da sind einzig Ihre fachlichen Qualitäten gefordert.

Wer Angst davor hat, sich zu bewerben, sollte erst einmal seine eigenen Blockaden entfernen. Das geht entweder dadurch, dass Sie sich selbst Ihre Stärken und Schwächen vor Augen führen. Schauen Sie in Ihre alten Zeugnisse oder auf die Diplome, die sie erworben haben, dann sehen Sie, was Sie bewirkt bzw. gelernt haben und an welcher Stelle eines Unternehmens Sie Wertvolles leisten können. Hilfreich kann aber auch ein erfahrener Bewerbungs-/Jobcoach sein, der Sie persönlich unterstützt und stärkt, für Sie attraktive Bewerbungsunterlagen anfertigt und Sie auf den kommenden Bewerbungszyklus einstellt.

Dabei bin ich Ihnen gerne behilflich.

Wussten Sie, dass nur ein Bruchteil aller freien Stellen auf Jobbörsen oder in Tageszeitungen erscheint? Der Rest wird auf dem verdeckten Arbeitsmarkt gehandelt, quasi „unter der Hand“, über Netzwerke oder persönliche Empfehlungen besetzt, also nicht über öffentliche Ausschreibungen, sondern per Vitamin B etc.

Pech für alle, die keine guten Beziehungen haben? Nicht ganz. Schliesslich gibt es ja noch die Intitiativbewerbung und die Blindbewerbung.

Die Initiativbewerbung unterscheidet sich von der Blindbewerbung darin, dass man die verantwortliche Person (Personaler, Firmenchef) persönlich und direkt anschreibt. Bei der Blindbewerbung ist diese Person unbekannt, die Anrede deshalb nur förmlich.

Bei beiden Inititativen sind Sie in der Regel der einzige Bewerber und damit klar im Vorteil. Wenn der passende Zeitpunkt getroffen wird. Ratsam ist es, der Bewerbung einen Lebenslauf, ein Anschreiben bzw. Motivationsschreiben und die wichtigsten Zeugnisse und Dokumente beizufügen. Entscheidend ist, dass Sie dabei mit Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Engagement und Interesse für das Unternehmen und für einen möglichen freien Job punkten.

Selbst wenn es den zur Zeit nicht gibt, wird man Sie vielleicht dennoch einladen und Ihnen einen anderen anbieten. Oder einen, der noch gar nicht ausgeschrieben ist.

Mehr zum Thema Bewerbung gerne persönlich.

Als Bewerber bekommt man relativ oft Absagen, manchmal aber auch mehrere interessante Einladungen und Jobangebote auf einmal. Diese gar nicht mal so seltene Situation (ja, tatsächlich...) wirft manche zwar ganz schön aus der Bahn, ist aber im Grunde höchst komfortabel.

Wer nun Skrupel hat, sollte sich mal die - Ausnahmen bestätigen die Regel - Kräfteverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt anschauen: Arbeitgeber reagieren oft spät oder überhaupt nicht, schicken Standardtexte oder überhaupt keine Antwort, zahlen keine Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch etc.

Was spricht also dagegen, wenn der Bewerber seine eigenen Ziele verfolgt, Angebote genau prüft und in seinem eigenen Sinne taktiert?

Liegen gleich mehrere Offerten vor, spricht deshalb vieles für eine kurze Bedenkzeit: Wägen Sie dabei die Position, Aufstiegsmöglichkeiten, den Lohn, Fahrtweg UND Ihr Bauchgefühl gegeneinander ab. Falls Sie sich dann immer noch nicht sicher sind beziehen Sie Freunde, Bekannte, die Familie mit ein. Aber bleiben Sie bei sich. Es ist IHRE Entscheidung.

Dauert ein Bewerbungsprozess sehr lange, ist es übrigens durchaus legitim, dem interessierten Unternehmen zu sagen, dass man sich auch anderswo beworben hat und deshalb noch 1-2 Tage Zeit zum Überlegen braucht. Es ist ja auch nicht aus der Welt wird sich dann vielleicht noch etwas mehr anstrengen, Sie für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewinnen.

Seinem Chef die Kündigung auszusprechen kann sehr unangenehm sein. Schliesslich ist so ein Wechsel ja auch mit sehr viel Arbeit verbunden.

Freude ruft eine Kündigung jedenfalls nur selten hervor. Manche nehmen sie sogar persönlich. Andere sind vielleicht sogar froh darüber.

Was auch immer zu einer Kündigung seitens des Arbeitnehmers führt: Ihr Vorgesetzter sollte davon zunächst persönlich erfahren. Anschliessend kann die Kündigung dann auch schriftlich bestätigt werden. Für den Fall, dass der Arbeitsplatz sofort zu räumen ist (Freistellung) ist es zudem ratsam, vorher persönliche Infos vom Rechner löschen.

Bis zu Ihrem Ausscheiden sollten Sie sich so perfekt verhalten, dass sich Ihr Arbeitgeber wünscht, Sie würden noch bleiben.

Helfen Sie den „Zurückgebliebenen“ dabei so gut es geht, schwärmen Sie nicht zu sehr von der neuen Arbeitsstelle und versprechen Sie niemandem, ihn nachzuholen. Signalisieren Sie, dass Ihr alter Arbeitsplatz immer noch ein attraktiver Ort zum Schaffen ist. Zum Abschied bedanken Sie sich bei Ihren Kollegen für die vielen positiven Erlebnisse und verlassen Ihren Arbeitsplatz mit Würde und Anstand.

Übrigens gibt es im Gesetz für Kündigungen von Arbeitsverträgen keine Formvorschriften - es sei denn, sie wurden explizit im Arbeitsvertrag vereinbart: Kündigungen sind demnach auch wirksam, wenn sie mündlich, per Mail oder mit einer SMS ausgesprochen wurden.

Der positive Verlauf eines Vorstellungsgesprächs bietet meist die Grundlage für eine angemessene Gehaltsforderung.

Sie erfolgt am Ende eines intensiven Austauschs und erfordert die gesamte Konzentration des Bewerbers.

Faktoren für die Höhe des Lohnes sind das eigene Potenzial, persönliche Erfahrungen, die Position, Branche, der Standort und die Grösse des Unternehmens.

Hier ein paar Tipps dazu:

Personaler verstehen unter „Gehaltsvorstellung“ Ihr erwartetes Brutto-Jahresgehalt inklusive aller Zusatzleistungen.

  • Informieren Sie sich vorher über Ihren künftigen Arbeitgeber, falls möglich auch über Gehaltsspannen.
  • Preschen Sie in Sachen Geld nicht gleich vor, das wirft ein ungünstiges Licht auf Sie.
  • Denken Sie vor dem Gespräch über Ihre persönliche Untergrenze nach und kommunizieren Sie diese deutlich.
  • Bereiten Sie sich auf eventuelle „Gegenargumente“ vor und überlegen Sie sich, wie Sie diese entkräften können.
  • Bewahren Sie Ruhe und signalisieren Sie, dass Sie nicht als Bittsteller kommen, sondern ein berechtigtes Anliegen vorbringen.
  • Nehmen Sie auch geldwerte Vorteile (SBB-Ticket, Firmenwagen, Handy/Laptop, Aktienoptionen mit ins Kalkül.
  • Bedenken Sie, dass ein Jobwechsel ohne Gehaltssprünge auch sinnvoll sein kann - zum Beispiel, wenn Sie zu Ihrer Traumfirma wechseln oder Ihnen eine attraktive und kostenlose berufliche Weiterbildung in Aussicht gestellt wird.

Weitere Fragen, Hinweise, Ratschläge dazu gerne persönlich.

Als Bewerber sollte man aus der Masse herausstechen, denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende Kandidaten. Personaler nehmen sich zudem meist nur 5 Minuten Zeit. Mit lieblosen Texten oder einem langweiligem Design kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten gehen deshalb mit unkonventionellen Mitteln in die Offensive.

Wie wäre es z.B. mit einer Bewerbung als Prospekt oder Gebrauchsanleitung im Firmenstil? Oder mit einer eigenen Webseite, auf der man sich selbst zum Kauf anbietet?

Ein Brite hat mal für ein Jobgesuch eine ganze Plakatwand gemietet - und mehr als 60 Angebote erhalten.

Bei einer Bewerbung bei einem Schokihersteller könnte man die Unterlagen in die Verpackung der Firma stecken. Noch besser: Eine ausgefallene Torte für eine Stelle in einer Konditorei oder ein Architekturmodell für einen technischen Zeichner. So hat der Chef gleich eine Arbeitsprobe in der Hand.

Auffallen um jeden Preis ist aber die falsche Devise. Genial und ziemlich daneben liegen nämlich dicht beieinander. Schlimmstenfalls kommt alles einfach nur peinlich rüber. Anders zu sein ist kein Einstellungsgrund. Wichtig ist neben Authentizität, Persönlichkeit, fachlicher Substanz der inhaltliche Bezug zum Unternehmen. Sonst ist das Thema schnell erledigt.

Kreative Bewerbungen setzen natürlich voraus, dass der Personaler auch den richtigen Draht oder nötigen Humor dafür hat. Das ist jedoch ein ganz anderes Thema.

In Stellenanzeigen findet man oft den Wunsch nach vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse gelten dabei als Minimum. Deckblatt, Kurzprofil und Motivationschreiben können je nach Wertigkeit der Position noch hinzukommen.

Das Anschreiben (Bewerbungsbrief) dient dazu, das Interesse, die Qualifikationen und den Mehrwert für die Stelle hervorzuheben, den das Unternehmen Dank Ihrer Mitarbeit erzielen wird.

Der Lebenslauf (CV) sollte auf die Anforderungen der freien Stelle zugeschnitten sein. Für meine Kunden bilde ich darin immer ein Zentrum mit den Berufserfahrungen, Tätigkeiten, Stärken, Erfolgen, die für die freie Stelle besonders relevant sind. Der Rest - das „Unwichtige“ folgt unter ferner liefen.

Ein Motivationsschreiben ist nicht immer erforderlich. Falls aber doch gewünscht, bietet es die Chance dazu, neben fachlichen Stärken und beruflichen Zielen auch auf persönliche Eigenschaften hinzuweisen, die bei der Errreichung von Unternehmenszielen eine gewichtige Rolle spielen können.

Im Anhang sollten mindestens ein aktuelles Arbeits-oder Zwischenzeugnis, Dokumente der letzten beiden Beschäftigungsverhältnisse, das Zeugnis des höchsten Bildungsabschlusses sowie die Nachweise wichtiger Aus- und Fortbildungen zu finden sein.

P.S.: Bewerbungen immer im PDF-Format versenden und Dateien ggfs. komprimieren. Tipp: www.ilovepdf.com - ist prima und kostenlos.

Eines vorweg: Ich habe noch nie einen lückenlosen Lebenslauf (CV) gesehen. Meiner hat ebenfalls kreative „Auszeiten“. Warum wird deshalb nur immer ein solches Problem daraus gemacht?

Lücken im Lebenslauf sind Zeiträume, in denen man weder beruflich tätig war, noch eine Aus- oder Fortbildung absolviert hat. Sind sie länger als zwei Monate, sollte man eine Erklärung dafür parat haben.

Weil die oft unvorteilhaft sind, greifen viele an dieser Stelle dazu, den Lebenslauf durch ungenaue/falsche Angaben oder die Umstellung auf Jahreszahlen zu „optimieren“. Das macht aber jeden Personaler skeptisch.

Mein Rat: Bleiben Sie ehrlich. Personaler sind ja nicht ganz aus der Welt und wissen, dass im Berufsleben nicht immer alles rund läuft. Vorrangigste Aufgabe für sie ist, jemanden zu finden, der zur Stelle passt und die Qualifikationen dafür mitbringt.

Erst auf den zweiten, dritten Blick - so habe ich es immer gemacht, weil ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse - prüft er dabei auch die Fehlzeiten. Die dürfen kein Stolperstein sein.

Die Lösung: Bei Kunden mit solchen „Problemen“ teile ich den Lebenslauf gerne auf und bilde zunächst ein Zentrum mit allen beruflichen Stationen (Monats- und Jahresangabe). Die Auszeiten füge ich anschliessend in einem zweiten Kapitel zusammen, nenne sie beim Namen und gebe auch die korrekten Zeiten dafür an.

So wird alles klarer und beim Vorstellungsgespräch kommen Sie nicht mehr in Erklärungsnot.

Egal, ob Sie einen Jobwechsel vornehmen oder ganz frisch in das Berufsleben einsteigen: Der erste Arbeitstag sorgt immer für Unbehagen und eine gewisse Nervosität. Schliesslich weiss man nicht so genau, was Einen erwartet. Hier ein paar Tipps dazu, wie der perfekte Einstand gelingt:

  • Nur nicht zu spät, aber auch nicht zu früh kommen (zur Arbeit wohlgemerkt)
  • Angemessen kleiden (lieber over- als underdressed)
  • Stellen Sie sich den Leuten vor, wenn Sie zuvor nicht vorgestellt wurden.
  • Interesse an allem zeigen, trotzdem bescheiden bleiben
  • Gut zuhören, beobachten, Fragen stellen
  • Kritik/Anregungen dankbar annehmen und um ein Feedback bitten
  • Vorgänge nutzen, um ins Gespräch zu kommen

NO GO`s:

  • Social Media und Chats tunlichst vermeiden
  • Alle Personen am Anfang Siezen - bis Ihnen das „Du“ angeboten wird
  • Besserwissen: Vorsicht: Sie sind der/die Neue. Also erst mal den Laden kennenlernen
  • Pausen: Dann, wenn es die Kollegen tun.

Übrigens: Am ersten Arbeitstag muss man nicht alles können. Am zweiten auch nicht. Nutzen Sie die Zeit und die Tage darauf viel mehr dazu, um ein Gespür für das Unternehmen und die Leute in Ihrer Umgebung zu bekommen. Dann klappt`s auch mit den (Arbeits-)Nachbarn.

Wenn Sie in einer beruflichen Sackgasse zu stecken ist ein Jobcoach eine gute Option.

Den passenden Berater erkennen Sie daran, dass er selbst als Führungskraft gearbeitet hat, über Erfahrungen in vielen Branchen verfügt, unternehmerische Abläufe kennt sowie eine gute Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft besitzt. Dazu muss er sich in seine Gesprächspartner hineinversetzen und ihnen attraktive neue Perspektiven aufzeigen können.

Das Wichtigste: Sie müssen Vertrauen zu ihm haben. Immerhin soll er Ihnen bei wichtigen Lebensentscheidungen weiterhelfen. Das ist in vielen Fällen möglich.

Wo das Jobcoaching stattfindet, hängt in erster Linie von Ihnen und der Philosophie Ihres Beraters ab. Ich persönlich bevorzuge da kein steriles Besprechungszimmer, sondern eher eine ungezwungene Atmosphäre - ein Cafe oder Waldspaziergang - in der man sich wohlfühlt und den Kopf frei bekommt. Dazu weiss mein Gegenüber immer, dass ich mir Zeit für ihn nehme.

Übrigens hat sich in den letzten 5 Jahren jeder zweite Manager coachen lassen. Der ungetrübte und nüchterne Blick von Aussen, die Unvoreingenommenheit bei schwierigen beruflichen Situationen, sinnvolle Tipps zu allen Lebensfragen können deshalb äusserst wertvoll sein.

Coaching hilft dabei, Schwächen und Stärken zu erkennen, besser zu werden, Horizonte zu erweitern, Auswege zu finden sowie neue Ziele zu entdecken und sie anzugehen. Gerne persönlich mehr dazu.

Während Deine Arbeitszeugnisse und Zertifikate Hinweise über bereits erbrachte Leistungen geben, und Dein Lebenslauf (Curriculum Vitae/CV) die wichtigsten Stationen Deines beruflichen und schulischen Lebens aufzählt, zeichnet sich ein Motivationsschreiben dadurch aus, wie tiefgreifend Du Dich mit der vakanten Stelle und deren Besonderheiten beschäftigt hast.

Zudem zeigt das Motivationsschreiben, wie realistisch Du Dein eigenes Können in Übereinstimmung mit den gewünschten Anforderungen der Stelle einschätzt.

Hier ein paar wichtige Infos zum Motivationsschreiben:

  • Maximal 1 Seite lang, sollte es optisch an die restlichen Unterlagen angepasst sein
  • Bringe darin Deinen Grund für die Bewerbung deutlich zum Ausdruck
  • Stelle einen Bezug zum suchenden Unternehmen und seinen Angeboten her
  • Erwähne spezielle Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen für die freie Stelle
  • Beschreibe Deine Persönlichkeit möglichst authentisch
  • Nutze die Chance, Lücken im Lebenslauf zu erklären
  • Vermeide Rechtschreibe- und Grammatikfehler
  • Wiederhole keine Inhalte aus dem Bewerbungsbrief

Alles verstanden? Dann viel Glück bei Deiner Bewerbung. Falls nicht, oder wenn Du selbst nicht in der Lage bist, ein überzeugendes und lesenswertes Motivationsschreiben auf die Beine zu stellen, reicht ein Anruf und ich bin gerne für Dich da.

Mal darüber nachgedacht, dass das Ausscheiden älterer Mitarbeiter/Innen einen Mangel an Schlüsselkompetenzen nach sich zieht, über die Jüngere noch gar nicht verfügen können?

Der Arbeitsmarkt verliert dadurch nämlich eine Menge an hochqualifizierten, loyalen und zuverlässigen Fach- und Führungskräften, deren wertvolles Wissen, Netzwerk etc. rechtzeitig an Andere weitergegeben oder bei der Re-Aktivierung und zeitweisen Wieder-Eingliederung qualifizierter Älterer (ein Modell der Zukunft) integriert und genutzt werden sollte.

Fragen wie:

  • Wer geht wann in den Ruhestand?
  • Welche Know-how-Lücken entstehen dadurch wo - intern wie extern?
  • Wie kann der Know-how -Bedarf festgestellt, der Transfer geplant und durchgeführt werden?
  • Wie können Wissens-Lücken ggfs. extern abgedeckt und aufgefangen werden?

stellen sich in diesem Zusammenhang den Führungsetagen, wodurch auch kostenintensive Such-, Einstellungs- und Einarbeitungsprozesse für neue (unerfahrene) Mitarbeiter/Innen vermieden werden können.

Im Alter, in der beruflichen Erfahrung in dem damit verbundenen oft einzigartigen Know-how erfahrener Mitarbeiter/Innen liegt also eine grosse Chance:

Für das Unternehmen, für jüngere Arbeiter und bereits verantwortungsvolle Angestellte, die von diesem Wissen profitieren können, und für die „Oldies“ selbst, denen es gut tut, weiterhin gebraucht zu werden, und die ihr wertvolles Wissen dann auch gerne an Andere weitergeben.

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