BEWIRB DICH – Ihr Bewerbungshelfer 055 442 44 00, 078 618 22 11
 

Zum Nachlesen und Nachdenken.


Sie möchten sich bewerben, wissen aber nicht so recht, wie?

Sie wünschen sich eine Veränderung, es scheitert aber an der Idee und Umsetzung?

Dann sind Sie nicht alleine. Deshalb gibt es auch eine Fülle von Anbietern, die sich mit allen möglichen Dienstleistungen auf dem Markt der Berufstätigen tummeln und miteinander konkurrieren. Die Nachfrage ist nämlich riesig. Weil die Anforderungen wachsen.

Bewirbdich.ch hatte im vergangenen Jahr 29.153 Besucher/Innen auf der Webseite, die sich u.a. für ein Motivationsschreiben, einen neuen Lebenslauf, einen einfachen Bewerbungsbrief oder ein Jobcoaching interessierten.

Rechnet man von dieser Zahl die ab, die sich verirrt haben, und geht man davon aus, dass auch die „Konkurrenz“ entsprechendes Interesse verzeichnet, wird deutlich, wie viele Menschen auf die professionelle Hilfe von Bewerbungsexperten zurückgreifen. Oder angewiesen sind.

Schliesslich kann niemand alles.

Das ist auch den Personalabteilungen bewusst, die natürlich gerne ein gutes Motivationsschreiben lesen oder auf einen aussagefähigen Lebenslauf schauen. Sie wissen, dass sich viele Bewerber/Innen Hilfe dabei holen - Hauptsache, die Bewerbung ist authentisch.

Dafür muss der Bewerbungshelfer sorgen und aus dem persönlichen Gespräch, den Unterlagen und der Stellenausschreibung ein Dossier zusammenzustellen, mit dem sich der oder die Bewerber/In voll und ganz identifizieren kann.

Der Projektleiter vergeigt die Präsentation, der Einkäufer übersieht einen Zahlendreher, der Sachbearbeiter verschläft einen Anruf, der Sanitär hat die Leitung nicht richtig montiert.

Führungskräfte bringt das auf die Palme. Manche verlieren sogar die Fassung, vergreifen sich im Ton, werden laut und ausfällig.

Arbeitnehmer müssen sich das nicht gefallen lassen und haben einen Anspruch darauf, angemessen behandelt zu werden. Anschreien oder gar beleidigen darf eine Führungskraft ihre Mitarbeiter nicht. Ist die Arbeitsleistung nicht in Ordnung, darf sie zwar deutlich - am besten unter vier Augen - Kritik üben, dies aber immer respektvoll und angemessen.

Ist die unangenehme Situation erst einmal eingetreten, sollte man die Führungskraft auf ihr Verhalten hinzuweisen und sie zu bitten, Kritik künftig sachlich vorzutragen.

Gleichzeitig sollte man den Vorfall und die Beteiligten aber festhalten, was im Wiederholungsfall auch vor Gericht einiges erleichtern kann.

Ist keine Besserung in Sicht, müssen Sie den nächsten Schritt gehen und von ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er auf die Führungskraft einwirkt. Der wird in der Regel versuchen, der Führungskraft den Rücken zu stärken, um ihre Autorität nicht zu untergraben.

Sie müssen also selbst abwägen, was für Sie das Beste ist. Notfalls gibt`s dafür auch prima Rechtsanwälte, die sich auf das Arbeitsrecht spezialisiert haben.

Wenn Sie noch einige Jahre zu arbeiten haben oder Ihre Kinder vor dem Eintritt in die Berufswelt stehen sollten Sie jetzt weiterlesen:

Die Arbeitswelt wird sich nämlich in den nächsten 15 Jahren komplett von rechts nach links drehen.

Wissenschaftler behaupten sogar, dass die Hälfte der Arbeit, so wie wir sie kennen, komplett wegfällt. Demnach stehen auch grosse sozialpolitische Veränderungen an. Darauf bin ich sehr gespannt.

Gefährdet sind beispielsweise Assistenten und Sachbearbeiter, weil sich ihre Aufgaben bestens digitalisieren, vernetzen und automatisieren und durch Weiterentwicklungen von Alexa, Siri & Co. erledigen lassen.

Das Gleiche gilt für Taxi-, Busfahrer und Postboten, die ihren Job aufgeben müssen, sobald Maschinen das Steuer übernehmen. Auch Logistiker werden durch Künstliche Intelligenz ersetzt.

Menschelnde Berufe (Pflege, Kindererziehung) dagegen werden vorerst weiter existieren, obwohl Roboter Aufgaben wie Waschen etc. übernehmen. Es bleibt dann sogar mehr Zeit für persönliche Gespräche.

In der Schule teilen sich der Lehrer und Programme die Bildungsaufgaben, und auch die Arzt-Patient-Beziehung wird sich dramatisch verändern.

Um nicht von der Digitalisierung überrollt zu werden müssen Sie für sich und Ihre Kinder zukunftsgerechte Entscheidungen treffen, sich mit neuen Technologien beschäftigen und in jedem Alter offen für Weiterbildung sein.

Der Roboter steht nämlich schon vor der Tür.

Eine Kündigung schlägt fast jedem Arbeitnehmer arg aufs Gemüt.

Existenzängste, Panikattacken, schlimmer noch Depressionen, sind die Folge. Sie müssen zum RAV und finanzielle Unterstützung beantragen (aktive Vermittlungshilfe gibt’s da ja nicht). Das kann Einen ganz schön runter ziehen und den Mut sinken lassen.

Umso wichtiger ist es, diesen Schock schnellstens zu überwinden:

  • Kommen Sie deshalb so schnell wie möglich raus aus der Opferrolle - selbst, wenn man Ihnen übel mitgespielt hat.
  • Schliessen Sie mit dem alten Job ab: Er kommt nicht wieder.
  • Fragen Sie sich, was Sie vielleicht selbst falsch gemacht haben und wie Sie das künftig verhindern können.
  • Nehmen Sie die Zügel wieder in die Hand und machen Sie das Beste aus der Lage.
  • Fangen Sie an, wieder positiv in die Zukunft zu blicken.
  • Gehen Sie in sich. Werden Sie sich Ihrer Stärken, aber auch Ihrer Schwächen bewusst.
  • Machen Sie Pläne: Was wollen Sie wo am liebsten tun?
  • Nutzen Sie Ihr Netzwerk und richten Sie Ihr Bewerbungsdossier auf die Zukunft aus.
  • Kurz gesagt: GEBEN SIE GAS. Und lassen Sie sich nicht unterkriegen.

Alles wird gut - auf Wunsch auch gerne durch gezieltes Jobcoaching oder mit professionellen Bewerbungsunterlagen, die ein Experte wie ich für Sie erstellt.

Nutzen Sie bei der Suche nach dem Traumjob auch Stellenportale wie jobs.ch oder indeed.ch?

Natürlich tun Sie das. Das ist ja auch der einfachste Weg.

Allerdings sind Sie damit nicht alleine.

Wie Sie warten nämlich Hunderte Andere nur darauf, dass genau die richtige Stelle veröffentlicht wird. Und legen dann ebenfalls los.

Die Folge: Was für die Personalabteilung vorteilhaft ist, nämlich die möglichst breite Veröffentlichung einer freien Stelle, entwickelt sich für Sie zu einem Rennen, in das Sie gleichzeitig mit vielen Bewerber/Innen gehen und bei dem Sie nur darauf hoffen können, dass Sie als Erster ins Ziel kommen.

Stellenbörsen haben sicher Vorteile. Bei der Bewerbung und Suche nach einem neuen Job geht es aber vorrangig darum, die Konkurrenz klein zu halten oder sogar auszuschalten.

Bewerben Sie sich deshalb falls möglich immer direkt bei einem passenden Unternehmen und klicken Sie regelmässig auf deren Webseiten, um zu sehen, ob es interessante Angebote gibt.

Gehen Sie auch nur im Notfall den Weg über Vermittler, die Bewerbungen sammeln und Sie dann gegen teures Geld den Firmen vorschlagen, die neue Mitarbeiter/innen suchen.

Die finden Sie im übrigen auf teamfinder.ch, der grössten Arbeitgeber-Plattform der Schweiz. Dort gibt zahllose versteckte Stellen, die nicht auf Jobbörsen veröffentlicht werden. Und direkten Zugag zu den Ansprechpartnern.

Laut einer Umfrage unter Personalern in 2018 dauert die Sichtung einer Bewerbung im Durchschnitt 48 Sekunden. Sagt die Online-Stellenbörse Stepstone. Unverschämt, nicht wahr?

Wobei noch hinzu kommt, dass viele Gross-Unternehmen Programme nutzen, die Bewerbungen unmittelbar nach Eingang filtern und aussortieren. Die armen Personaler müssen schliesslich entlastet werden. Der Bewerber erfährt davon nichts und bleibt mit seinen Bemühungen und Hoffnungen auf der Stecke.

Selbst wer ins Suchprofil passt, Berufserfahrungen und Fortbildungen vorweisen kann, hat die Einladung zum Vorstellungsgespräch also noch lange nicht sicher. Bei einer Bewerbung kommt es deshalb sehr darauf an, dass der Leser möglichst schnell erfasst, was man ihm zu bieten hat. Dabei sind Inhalt und Kreativität gefragt.

Neben Texten empfehle ich deshalb Bullet Points wie:

  • MEINE STÄRKEN (Was ich anfange, beende ich auch - fristgerecht)
  • MEINE ERFAHRUNGEN (Mehrjähriges Projektmanagement, Budgetverantwortung)
  • MEINE ERFOLGE (Kosteneinsparungen, Beförderungen etc.)
  • MEINE WÜNSCHE (Übernahme von Verantwortung - auch für Mitarbeiter)

sowie

  • MEINE SCHWÄCHEN (Fremdsprachen, präsentieren - sorgt für Ehrlichkeit und Aufmerksamkeit)

Bullet Points strukturieren das Motivationsschreiben, stärken Ihr Profil und bleiben so im Gedächtnis. Entscheidende Voraussetzungen also dafür, dass es weiter geht.

Auch, wenn dafür nur 48 Sekunden bleiben.

Neues Jahr, Neues (Berufs-)Glück?

Der Jahreswechsel steht vor der Tür und ist für viele Menschen ein Anlass, die eigene berufliche und private Situation auf den Prüfstand zu stellen.

Tatsächlich gehören der Dezember und Januar für mich als Job-Coach zu den intensivsten Monaten des Jahres. Manche wollen ihren Frust im Berufsalltag los werden.

Andere wiederum streben nach dem nächsten konsequenten Schritt auf der Karriereleiter, wollen das Unternehmen wechseln, mehr Geld verdienen, wünschen sich eine bessere Work-Life-Balance oder gar die Umschulung zu einem anderen Beruf und damit einen Neustart.

Bleibt nur noch, das auch durchzuziehen. Und daran scheitert es leider oft. Die „Angst vor der eigenen Courage“ ist eben nicht nur ein Sprichwort.

Meine Empfehlung: Wenn Sie zwar entschlossen, aber dennoch etwas zögerlich sind, wie es mit Ihnen und Ihrer beruflichen Situation weitergehen soll, führen Sie ein persönliches Gespräch mit einem Job-Coach. Er (oder Sie) müsste ihn der Lage sein, Ihre Situation zu erfassen und Ihnen entsprechende Inputs und Vorschläge dazu zu geben. Gleichzeitig werden Sie aber auch umfassend über die Vorteile und Nachteile, die ein Stellenwechsel nach sich zeihen kann, aufgeklärt.

Eine unparteiische Meinung von kompetenter Seite ist manchmal Gold (und Geld) wert. Vielleicht denken Sie mal darüber nach - und nehmen Kontakt zu mir auf.

Eine Weihnachtsfeier ist eine wunderbare Gelegenheit, gleich in mehrere Fettnäpfchen zu treten. Damit zum Kater am nächsten Morgen nicht auch noch die Kündigung dazu kommt, sollten Sie bestimmte Grenzen deshalb nicht überschreiten.

Ein Arbeitnehmer muss wissen, dass ihm arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen, wenn er sich auf einer Firmenfeier daneben benimmt. Im übrigen ist er nicht dazu verpflichtet, an ihr teilzunehmen, wenn sie während der normalen Arbeitszeit stattfindet. Stattdessen muss er dann arbeiten.

Für die Teilnahme an einer betrieblichen Weihnachtsfeier besteht im übrigen gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Mit Einschränkungen gilt das auch für Verletzungen/Unfälle nach einem zu hohem Alkoholgenuss.

Hier in loser Reihenfolge ein paar mehr oder weniger ernst gemeinte Regeln dazu. Die Konsequenzen daraus können Sie sich sicher selbst leicht vorstellen:

  • Nehmen Sie teil und bleiben Sie mindestens bis zum Nachtisch
  • Tragen Sie angemessene, und nicht übertrieben freizügige Kleidung
  • Flirten Sie nicht mit dem Chef und beleidigen Sie ihn nicht
  • Nicht über die Kollegen lästern
  • Auf keinen Fall zu viel Alkohol trinken
  • Verprügeln Sie niemanden
  • Zeigen Sie gute Tischmanieren
  • Keine sexuellen Belästigungen oder Handlungen vornehmen
  • Keine Suff-Fotos von sich oder Anderen posten
  • Am nächsten Tag nicht unentschuldigt fehlen

Fröhliche Weihnachten.

Viele Menschen schreiben erst gar keine Bewerbung, weil sie sich dabei unwohl fühlen, ihre Stärken, Arbeitserfahrung und Eignung darlegen und beweisen zu müssen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe: Mangelndes Selbstwertgefühl, Schreibschwäche, Bescheidenheit, die Angst vor dem Versagen. Vieles andere mehr.

Tatsächlich ist Bewerben nicht Jedermanns Sache. Für die meisten Menschen ist es ungewohnt, aber nicht schlimm - auch nicht für den Personaler, der womöglich schnell merkt, dass Sie darin ungeübt sind. Sie bewerben sich jedoch nicht als Bewerber - sondern als Sachbearbeiter, Servicetechniker, Feuerwehrmann etc. - und da sind einzig Ihre fachlichen Qualitäten gefordert.

Wer Angst davor hat, sich zu bewerben, sollte erst einmal seine eigenen Blockaden entfernen. Das geht entweder dadurch, dass Sie sich selbst Ihre Stärken und Schwächen vor Augen führen. Schauen Sie in Ihre alten Zeugnisse oder auf die Diplome, die sie erworben haben, dann sehen Sie, was Sie bewirkt bzw. gelernt haben und an welcher Stelle eines Unternehmens Sie Wertvolles leisten können. Hilfreich kann aber auch ein erfahrener Bewerbungs-/Jobcoach sein, der Sie persönlich unterstützt und stärkt, für Sie attraktive Bewerbungsunterlagen anfertigt und Sie auf den kommenden Bewerbungszyklus einstellt.

Dabei bin ich Ihnen gerne behilflich.

Wussten Sie, dass nur ein Bruchteil aller freien Stellen auf Jobbörsen oder in Tageszeitungen erscheint? Der Rest wird auf dem verdeckten Arbeitsmarkt gehandelt, quasi „unter der Hand“, über Netzwerke oder persönliche Empfehlungen besetzt, also nicht über öffentliche Ausschreibungen, sondern per Vitamin B etc.

Pech für alle, die keine guten Beziehungen haben? Nicht ganz. Schliesslich gibt es ja noch die Intitiativbewerbung und die Blindbewerbung.

Die Initiativbewerbung unterscheidet sich von der Blindbewerbung darin, dass man die verantwortliche Person (Personaler, Firmenchef) persönlich und direkt anschreibt. Bei der Blindbewerbung ist diese Person unbekannt, die Anrede deshalb nur förmlich.

Bei beiden Inititativen sind Sie in der Regel der einzige Bewerber und damit klar im Vorteil. Wenn der passende Zeitpunkt getroffen wird. Ratsam ist es, der Bewerbung einen Lebenslauf, ein Anschreiben bzw. Motivationsschreiben und die wichtigsten Zeugnisse und Dokumente beizufügen. Entscheidend ist, dass Sie dabei mit Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Engagement und Interesse für das Unternehmen und für einen möglichen freien Job punkten.

Selbst wenn es den zur Zeit nicht gibt, wird man Sie vielleicht dennoch einladen und Ihnen einen anderen anbieten. Oder einen, der noch gar nicht ausgeschrieben ist.

Mehr zum Thema Bewerbung gerne persönlich.

Als Bewerber bekommt man relativ oft Absagen, manchmal aber auch mehrere interessante Einladungen und Jobangebote auf einmal. Diese gar nicht mal so seltene Situation (ja, tatsächlich...) wirft manche zwar ganz schön aus der Bahn, ist aber im Grunde höchst komfortabel.

Wer nun Skrupel hat, sollte sich mal die - Ausnahmen bestätigen die Regel - Kräfteverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt anschauen: Arbeitgeber reagieren oft spät oder überhaupt nicht, schicken Standardtexte oder überhaupt keine Antwort, zahlen keine Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch etc.

Was spricht also dagegen, wenn der Bewerber seine eigenen Ziele verfolgt, Angebote genau prüft und in seinem eigenen Sinne taktiert?

Liegen gleich mehrere Offerten vor, spricht deshalb vieles für eine kurze Bedenkzeit: Wägen Sie dabei die Position, Aufstiegsmöglichkeiten, den Lohn, Fahrtweg UND Ihr Bauchgefühl gegeneinander ab. Falls Sie sich dann immer noch nicht sicher sind beziehen Sie Freunde, Bekannte, die Familie mit ein. Aber bleiben Sie bei sich. Es ist IHRE Entscheidung.

Dauert ein Bewerbungsprozess sehr lange, ist es übrigens durchaus legitim, dem interessierten Unternehmen zu sagen, dass man sich auch anderswo beworben hat und deshalb noch 1-2 Tage Zeit zum Überlegen braucht. Es ist ja auch nicht aus der Welt wird sich dann vielleicht noch etwas mehr anstrengen, Sie für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewinnen.

Seinem Chef die Kündigung auszusprechen kann sehr unangenehm sein. Schliesslich ist so ein Wechsel ja auch mit sehr viel Arbeit verbunden.

Freude ruft eine Kündigung jedenfalls nur selten hervor. Manche nehmen sie sogar persönlich. Andere sind vielleicht sogar froh darüber.

Was auch immer zu einer Kündigung seitens des Arbeitnehmers führt: Ihr Vorgesetzter sollte davon zunächst persönlich erfahren. Anschliessend kann die Kündigung dann auch schriftlich bestätigt werden. Für den Fall, dass der Arbeitsplatz sofort zu räumen ist (Freistellung) ist es zudem ratsam, vorher persönliche Infos vom Rechner löschen.

Bis zu Ihrem Ausscheiden sollten Sie sich so perfekt verhalten, dass sich Ihr Arbeitgeber wünscht, Sie würden noch bleiben.

Helfen Sie den „Zurückgebliebenen“ dabei so gut es geht, schwärmen Sie nicht zu sehr von der neuen Arbeitsstelle und versprechen Sie niemandem, ihn nachzuholen. Signalisieren Sie, dass Ihr alter Arbeitsplatz immer noch ein attraktiver Ort zum Schaffen ist. Zum Abschied bedanken Sie sich bei Ihren Kollegen für die vielen positiven Erlebnisse und verlassen Ihren Arbeitsplatz mit Würde und Anstand.

Übrigens gibt es im Gesetz für Kündigungen von Arbeitsverträgen keine Formvorschriften - es sei denn, sie wurden explizit im Arbeitsvertrag vereinbart: Kündigungen sind demnach auch wirksam, wenn sie mündlich, per Mail oder mit einer SMS ausgesprochen wurden.

Der positive Verlauf eines Vorstellungsgesprächs bietet meist die Grundlage für eine angemessene Gehaltsforderung.

Sie erfolgt am Ende eines intensiven Austauschs und erfordert die gesamte Konzentration des Bewerbers.

Faktoren für die Höhe des Lohnes sind das eigene Potenzial, persönliche Erfahrungen, die Position, Branche, der Standort und die Grösse des Unternehmens.

Hier ein paar Tipps dazu:

Personaler verstehen unter „Gehaltsvorstellung“ Ihr erwartetes Brutto-Jahresgehalt inklusive aller Zusatzleistungen.

  • Informieren Sie sich vorher über Ihren künftigen Arbeitgeber, falls möglich auch über Gehaltsspannen.
  • Preschen Sie in Sachen Geld nicht gleich vor, das wirft ein ungünstiges Licht auf Sie.
  • Denken Sie vor dem Gespräch über Ihre persönliche Untergrenze nach und kommunizieren Sie diese deutlich.
  • Bereiten Sie sich auf eventuelle „Gegenargumente“ vor und überlegen Sie sich, wie Sie diese entkräften können.
  • Bewahren Sie Ruhe und signalisieren Sie, dass Sie nicht als Bittsteller kommen, sondern ein berechtigtes Anliegen vorbringen.
  • Nehmen Sie auch geldwerte Vorteile (SBB-Ticket, Firmenwagen, Handy/Laptop, Aktienoptionen mit ins Kalkül.
  • Bedenken Sie, dass ein Jobwechsel ohne Gehaltssprünge auch sinnvoll sein kann - zum Beispiel, wenn Sie zu Ihrer Traumfirma wechseln oder Ihnen eine attraktive und kostenlose berufliche Weiterbildung in Aussicht gestellt wird.

Weitere Fragen, Hinweise, Ratschläge dazu gerne persönlich.

Als Bewerber sollte man aus der Masse herausstechen, denn für begehrte Stellen gibt es oft Dutzende Kandidaten. Personaler nehmen sich zudem meist nur 5 Minuten Zeit. Mit lieblosen Texten oder einem langweiligem Design kommt man da nicht weit. Mutige Kandidaten gehen deshalb mit unkonventionellen Mitteln in die Offensive.

Wie wäre es z.B. mit einer Bewerbung als Prospekt oder Gebrauchsanleitung im Firmenstil? Oder mit einer eigenen Webseite, auf der man sich selbst zum Kauf anbietet?

Ein Brite hat mal für ein Jobgesuch eine ganze Plakatwand gemietet - und mehr als 60 Angebote erhalten.

Bei einer Bewerbung bei einem Schokihersteller könnte man die Unterlagen in die Verpackung der Firma stecken. Noch besser: Eine ausgefallene Torte für eine Stelle in einer Konditorei oder ein Architekturmodell für einen technischen Zeichner. So hat der Chef gleich eine Arbeitsprobe in der Hand.

Auffallen um jeden Preis ist aber die falsche Devise. Genial und ziemlich daneben liegen nämlich dicht beieinander. Schlimmstenfalls kommt alles einfach nur peinlich rüber. Anders zu sein ist kein Einstellungsgrund. Wichtig ist neben Authentizität, Persönlichkeit, fachlicher Substanz der inhaltliche Bezug zum Unternehmen. Sonst ist das Thema schnell erledigt.

Kreative Bewerbungen setzen natürlich voraus, dass der Personaler auch den richtigen Draht oder nötigen Humor dafür hat. Das ist jedoch ein ganz anderes Thema.

In Stellenanzeigen findet man oft den Wunsch nach vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Anschreiben, Lebenslauf und Arbeitszeugnisse gelten dabei als Minimum. Deckblatt, Kurzprofil und Motivationschreiben können je nach Wertigkeit der Position noch hinzukommen.

Das Anschreiben (Bewerbungsbrief) dient dazu, das Interesse, die Qualifikationen und den Mehrwert für die Stelle hervorzuheben, den das Unternehmen Dank Ihrer Mitarbeit erzielen wird.

Der Lebenslauf (CV) sollte auf die Anforderungen der freien Stelle zugeschnitten sein. Für meine Kunden bilde ich darin immer ein Zentrum mit den Berufserfahrungen, Tätigkeiten, Stärken, Erfolgen, die für die freie Stelle besonders relevant sind. Der Rest - das „Unwichtige“ folgt unter ferner liefen.

Ein Motivationsschreiben ist nicht immer erforderlich. Falls aber doch gewünscht, bietet es die Chance dazu, neben fachlichen Stärken und beruflichen Zielen auch auf persönliche Eigenschaften hinzuweisen, die bei der Errreichung von Unternehmenszielen eine gewichtige Rolle spielen können.

Im Anhang sollten mindestens ein aktuelles Arbeits-oder Zwischenzeugnis, Dokumente der letzten beiden Beschäftigungsverhältnisse, das Zeugnis des höchsten Bildungsabschlusses sowie die Nachweise wichtiger Aus- und Fortbildungen zu finden sein.

P.S.: Bewerbungen immer im PDF-Format versenden und Dateien ggfs. komprimieren. Tipp: www.ilovepdf.com - ist prima und kostenlos.

Eines vorweg: Ich habe noch nie einen lückenlosen Lebenslauf (CV) gesehen. Meiner hat ebenfalls kreative „Auszeiten“. Warum wird deshalb nur immer ein solches Problem daraus gemacht?

Lücken im Lebenslauf sind Zeiträume, in denen man weder beruflich tätig war, noch eine Aus- oder Fortbildung absolviert hat. Sind sie länger als zwei Monate, sollte man eine Erklärung dafür parat haben.

Weil die oft unvorteilhaft sind, greifen viele an dieser Stelle dazu, den Lebenslauf durch ungenaue/falsche Angaben oder die Umstellung auf Jahreszahlen zu „optimieren“. Das macht aber jeden Personaler skeptisch.

Mein Rat: Bleiben Sie ehrlich. Personaler sind ja nicht ganz aus der Welt und wissen, dass im Berufsleben nicht immer alles rund läuft. Vorrangigste Aufgabe für sie ist, jemanden zu finden, der zur Stelle passt und die Qualifikationen dafür mitbringt.

Erst auf den zweiten, dritten Blick - so habe ich es immer gemacht, weil ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse - prüft er dabei auch die Fehlzeiten. Die dürfen kein Stolperstein sein.

Die Lösung: Bei Kunden mit solchen „Problemen“ teile ich den Lebenslauf gerne auf und bilde zunächst ein Zentrum mit allen beruflichen Stationen (Monats- und Jahresangabe). Die Auszeiten füge ich anschliessend in einem zweiten Kapitel zusammen, nenne sie beim Namen und gebe auch die korrekten Zeiten dafür an.

So wird alles klarer und beim Vorstellungsgespräch kommen Sie nicht mehr in Erklärungsnot.

Egal, ob Sie einen Jobwechsel vornehmen oder ganz frisch in das Berufsleben einsteigen: Der erste Arbeitstag sorgt immer für Unbehagen und eine gewisse Nervosität. Schliesslich weiss man nicht so genau, was Einen erwartet. Hier ein paar Tipps dazu, wie der perfekte Einstand gelingt:

  • Nur nicht zu spät, aber auch nicht zu früh kommen (zur Arbeit wohlgemerkt)
  • Angemessen kleiden (lieber over- als underdressed)
  • Stellen Sie sich den Leuten vor, wenn Sie zuvor nicht vorgestellt wurden.
  • Interesse an allem zeigen, trotzdem bescheiden bleiben
  • Gut zuhören, beobachten, Fragen stellen
  • Kritik/Anregungen dankbar annehmen und um ein Feedback bitten
  • Vorgänge nutzen, um ins Gespräch zu kommen

NO GO`s:

  • Social Media und Chats tunlichst vermeiden
  • Alle Personen am Anfang Siezen - bis Ihnen das „Du“ angeboten wird
  • Besserwissen: Vorsicht: Sie sind der/die Neue. Also erst mal den Laden kennenlernen
  • Pausen: Dann, wenn es die Kollegen tun.

Übrigens: Am ersten Arbeitstag muss man nicht alles können. Am zweiten auch nicht. Nutzen Sie die Zeit und die Tage darauf viel mehr dazu, um ein Gespür für das Unternehmen und die Leute in Ihrer Umgebung zu bekommen. Dann klappt`s auch mit den (Arbeits-)Nachbarn.

Wenn Sie in einer beruflichen Sackgasse zu stecken ist ein Jobcoach eine gute Option.

Den passenden Berater erkennen Sie daran, dass er selbst als Führungskraft gearbeitet hat, über Erfahrungen in vielen Branchen verfügt, unternehmerische Abläufe kennt sowie eine gute Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft besitzt. Dazu muss er sich in seine Gesprächspartner hineinversetzen und ihnen attraktive neue Perspektiven aufzeigen können.

Das Wichtigste: Sie müssen Vertrauen zu ihm haben. Immerhin soll er Ihnen bei wichtigen Lebensentscheidungen weiterhelfen. Das ist in vielen Fällen möglich.

Wo das Jobcoaching stattfindet, hängt in erster Linie von Ihnen und der Philosophie Ihres Beraters ab. Ich persönlich bevorzuge da kein steriles Besprechungszimmer, sondern eher eine ungezwungene Atmosphäre - ein Cafe oder Waldspaziergang - in der man sich wohlfühlt und den Kopf frei bekommt. Dazu weiss mein Gegenüber immer, dass ich mir Zeit für ihn nehme.

Übrigens hat sich in den letzten 5 Jahren jeder zweite Manager coachen lassen. Der ungetrübte und nüchterne Blick von Aussen, die Unvoreingenommenheit bei schwierigen beruflichen Situationen, sinnvolle Tipps zu allen Lebensfragen können deshalb äusserst wertvoll sein.

Coaching hilft dabei, Schwächen und Stärken zu erkennen, besser zu werden, Horizonte zu erweitern, Auswege zu finden sowie neue Ziele zu entdecken und sie anzugehen. Gerne persönlich mehr dazu.

Während Deine Arbeitszeugnisse und Zertifikate Hinweise über bereits erbrachte Leistungen geben, und Dein Lebenslauf (Curriculum Vitae/CV) die wichtigsten Stationen Deines beruflichen und schulischen Lebens aufzählt, zeichnet sich ein Motivationsschreiben dadurch aus, wie tiefgreifend Du Dich mit der vakanten Stelle und deren Besonderheiten beschäftigt hast.

Zudem zeigt das Motivationsschreiben, wie realistisch Du Dein eigenes Können in Übereinstimmung mit den gewünschten Anforderungen der Stelle einschätzt.

Hier ein paar wichtige Infos zum Motivationsschreiben:

  • Maximal 1 Seite lang, sollte es optisch an die restlichen Unterlagen angepasst sein
  • Bringe darin Deinen Grund für die Bewerbung deutlich zum Ausdruck
  • Stelle einen Bezug zum suchenden Unternehmen und seinen Angeboten her
  • Erwähne spezielle Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen für die freie Stelle
  • Beschreibe Deine Persönlichkeit möglichst authentisch
  • Nutze die Chance, Lücken im Lebenslauf zu erklären
  • Vermeide Rechtschreibe- und Grammatikfehler
  • Wiederhole keine Inhalte aus dem Bewerbungsbrief

Alles verstanden? Dann viel Glück bei Deiner Bewerbung. Falls nicht, oder wenn Du selbst nicht in der Lage bist, ein überzeugendes und lesenswertes Motivationsschreiben auf die Beine zu stellen, reicht ein Anruf und ich bin gerne für Dich da.

Mal darüber nachgedacht, dass das Ausscheiden älterer Mitarbeiter/Innen einen Mangel an Schlüsselkompetenzen nach sich zieht, über die Jüngere noch gar nicht verfügen können?

Der Arbeitsmarkt verliert dadurch nämlich eine Menge an hochqualifizierten, loyalen und zuverlässigen Fach- und Führungskräften, deren wertvolles Wissen, Netzwerk etc. rechtzeitig an Andere weitergegeben oder bei der Re-Aktivierung und zeitweisen Wieder-Eingliederung qualifizierter Älterer (ein Modell der Zukunft) integriert und genutzt werden sollte.

Fragen wie:

  • Wer geht wann in den Ruhestand?
  • Welche Know-how-Lücken entstehen dadurch wo - intern wie extern?
  • Wie kann der Know-how -Bedarf festgestellt, der Transfer geplant und durchgeführt werden?
  • Wie können Wissens-Lücken ggfs. extern abgedeckt und aufgefangen werden?

stellen sich in diesem Zusammenhang den Führungsetagen, wodurch auch kostenintensive Such-, Einstellungs- und Einarbeitungsprozesse für neue (unerfahrene) Mitarbeiter/Innen vermieden werden können.

Im Alter, in der beruflichen Erfahrung in dem damit verbundenen oft einzigartigen Know-how erfahrener Mitarbeiter/Innen liegt also eine grosse Chance:

Für das Unternehmen, für jüngere Arbeiter und bereits verantwortungsvolle Angestellte, die von diesem Wissen profitieren können, und für die „Oldies“ selbst, denen es gut tut, weiterhin gebraucht zu werden, und die ihr wertvolles Wissen dann auch gerne an Andere weitergeben.